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Tangendorfs Brandschützer feiern ihr 125-jähriges Jubiläum

Glückwunsch zum Jubiläum: Kreisbrandmeister Volker Bellmann (li.) und Ortsbrandmeister Niko Lauer (Foto: Mathias Wille)
ce. Tangendorf. Das Jahr 1893: Der Dieselmotor lernt das Laufen, der Reißverschluss wird erfunden, die Mitteleuropäische Zeit wird eingeführt - und in Tangendorf gründen 50 Männer die örtliche Freiwillige Feuerwehr. Der 125. Jahrestag dieses Ereignisses wurde jetzt ausgiebig mit einem "Abend der Chronik" gefeiert, zu dem Ortsbrandmeister Niko Lauer und sein Kommando in den Gasthof Vossbur eingeladen hatten. Die Aktiven mit Partnern, die Altersabteilung und die Förderer waren der Einladung zum Jubiläum ebenso gefolgt wie zahlreiche Gäste. Zu ihnen zählten unter anderem Heinrich Nottorf als Ordnungsausschuss-Vorsitzender der Samtgemeinde und Tangendorfs Bürgermeister sowie weitere Orts- und Gemeindebrandmeister aus der Umgebung.
Kreisbrandmeister Volker Bellmann überbrachte die Glückwünsche der Kreisfeuerwehr und des Landesfeuerwehrverbandes inklusive Ehrenurkunden. Er bedankte sich bei den Tangendorfern für die Bereitschaft, aus Anlass des Jubiläums am 24. und 25. August den Kreisfeuerwehrtag auszurichten. Bellmann zeichnete zudem Wolfgang Buhr, Wolfgang Frost, Heinrich Menke und Detlef Baginski für 40-jährige Treue zur Wehr aus.
Der in Tangendorf lebende Gemeindebrandmeister Jörn Petersen sprach die Glückwünsche des Samtgemeindekommandos aus und richtete seinen Dank insbesondere an die Jugendwarte und Betreuer der 2005 gegründeten örlichen Jugendfeuerwehr. Auch Hermann Pott, Ordnungsamtsleiter der Samtgemeinde Salzhausen, lobte die sehr aktiven Tangendorfer für ihren großen Beitrag zur Sicherheit der Bürger. An sie appellierte Pott: "Seid stolz auf diese Feuerwehr!"
Ortsbrandmeister Niko Lauer blickte auf die bewegte Geschichte der Brandschützer zurück und zeichnete die Entwicklung am Beispiel der Fahrzeuge nach. Bereits vor der offiziellen Gründung der Wehr gab es in Tangendorf eine selbstgebaute Handdruckspritze, die die Brandbekämpfung erheblich erleichterte. In den 1930er Jahren wurde sie durch eine Motorpumpe abgelöst. Der erste motorisierte Einsatzwagen, ein Tragkraftspritzenfahrzeug, folgte in den 50er Jahren und wurde gut 30 Jahre später durch ein größeres Modell ersetzt. Derzeit sind die Retter mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank ausgerüstet.
Jugendwart Christian Fahl und Wettbewerbsgruppenführer Jörg Wübbena komplettierten mit ihren Vorträgen den Rückblick in die Geschichte der Wehr.