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"Wiederaufbau beginnt umgehend": Sanierung von Salzhäuser Kindertagesstätte nach Wasserschaden dauert wohl bis März

In der Kindertagesstätte, die wieder zur Baustelle wurde: Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause (li.) und Carsten Homann vom Bauamt
ce. Salzhausen. "Wände, Fliesen und Estrich mussten raus - alles war leider wieder fast im Rohbau-Zustand": Ebenso knapp wie ernüchternd bringt Salzhausens Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause in der neuen Kindertagesstätte an der Lüneburger Straße auf den Punkt, warum dort im Erdgeschoss der Betrieb bislang immer noch nicht aufgenommen werden konnte.
Anfang August sollte die komplette Kita ursprünglich eingeweiht werden. Kurz vor der Eröffnung wurde jedoch festgestellt, dass sich unter dem Estrich auf einer Fläche von etwa 400 Quadratmetern große Wassermengen angesammelt hatten. Ursache war eine geplatzte, nach draußen führende Wasserleitung in einer Außenwand (das WOCHENBLATT berichtete).
"Neben den Reparierungs- und Sanierungsarbeiten wurden die betroffenen Räume in den vergangenen Wochen immer wieder von einer Spezialfirma getrocknet und geprüft", berichtet Carsten Homann vom Salzhäuser Bauamt. Vor wenigen Tagen wurden die Prüfungen durch Sachverständige auf Feuchtigkeit hin endgültig abgeschlossen - mit einem guten Ergebnis. "Der Wiederaufbau beginnt jetzt umgehend und wird nach derzeitigem Stand im März 2019 abgeschlossen", erklärt Wolfgang Krause. "Es dauert so lange, weil die beteiligten Gewerke aus technischen Gründen nacheinander arbeiten müssen und nicht gleichzeitig tätig sein können."
Im vom Wasserschaden nicht betroffenen Obergeschoss der Kita werden derzeit insgesamt 31 Kindergarten- und Krippenkinder betreut. Ein gutes Dutzend Jungen und Mädchen, die für das Erdgeschoss vorgesehen waren, sind vorübergehend in Gödenstorf untergebracht. "Voraussichtlich im Januar nächsten Jahres benötigen wir weiteren Platz für zusätzliche Kinder, bis die Salzhäuser Kita fertig ist. Dann müssen wir eine Übergangslösung finden", so der Verwaltungschef.
Was die Kosten angeht, die durch den Wasserschaden und die erforderliche Ausweich-Unterbringung der Kinder entstanden, geht Krause von einem hohen sechs- bis siebenstelligen Betrag aus. "Wir gehen davon aus, dass die Haftpflichtversicherung des Schadenverursachers dafür aufkommt."