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"Die Finanzlage sieht positiv aus"

Kämmerin Dagmar Ninnemann (Foto: archiv)

Haushalt 2019 mit Überschuss von knapp 300.000 Euro

thl. Stelle. Die Finanzlage der Gemeinde Stelle ist positiv. Der Haushaltsentwurf für 2019 weist bei einem Gesamtvolumen von 17 Millionen Euro einen Überschuss in Höhe von rund 294.000 Euro im Ergebnishaushalt aus. Das sagte Kämmerin Dagmar Ninnemann, als sie jetzt im Finanzausschuss das Zahlenwerk vorstellte. Im Finanzhaushalt seien Investitionen verankert, die über Kredite in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro gedeckt werden müssen, so Ninnemann weiter.
Die Lage sei insgesamt positiv, sagte die Kämmerin. Dies sei vor allem auf die im vergangenen Jahr durchgeführte Steuererhöhung zurückzuführen. Trotzdem warnte sie vor zu viel Euphorie: "Die Sitaution im Ergebnishaushalt kann sich immer noch verändern. Die jetzige Summe ist nur eine Momentaufnahme." So stehe z.B. der Ertrag aus den Schlüsselzuweisungen des Landes noch nicht fest, da die notwendigen Daten des statistischen Landesamtes noch fehlen würden. "Offen ist auch noch, wie hoch die Kreisumlage wird", so Dagmer Ninnemann.
Bisher geht der Haushaltsentwurf von Einkommensteuer-Anteilen in Höhe von 6,8 Millionen Euro, Gewerbesteuer in Höhe von 4,6 Millionen Euro und Schlüsselzuweisungen in Höhe von 800.000 Euro als größte Einnahmequellen aus. Größte Positionen bei den Ausgaben sind die Kreisumlage mit 5,6 Millionen Euro sowie die Bezuschussung der Kindertagesstätten mit etwa 2,4 Millionen Euro.
Der Finanzhaushalt hat ein Volumen von 23,5 Millionen Euro. Aus ihm werden das neue Feuerwehrgerätehaus in Fliegenberg mit rund 1,4 Millionen Euro sowie die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Fliegenberger Retter im Wert von 320.000 Euro getätigt. Die Erschließung des Baugebietes "Grasweg-West" ist mit 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Im Gegenzug sollen bislang zwei Millionen Euro aus dem Verkauf der dortigen Grundstücke in die Gemeindekasse zurückfließen.
Sollte eine Kreditaufnahme erfolgen, fasse man eine kurze Laufzeit ins Visier, so die Kämmerin. Mit gutem Grund: Gehe die Entwicklung so weiter, könne bereits im Jahr 2020 ein Haushaltsüberschuss von etwa drei Millionen Euro erwirtschaftet werden.