Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Die Richtlinien überprüfen"

Wolfgang Spaude (Foto: CDU Stelle)

CDU will mehr Gerechtigkeit bei Zuschüssen

thl. Stelle. "Wenn wir die Ausgaben der Gemeinde aüf den Prüfstand stellen, dürfen wir nicht vor den Transferaufwendungen der Sportförderrichtlinien Halt machen", sagt Wolfgang Spaude, Fraktionsvorsitzender der CDU im Steller Gemeinderat.
In der Regel zeigt sich die Gemeinde großzügig bei der finanziellen Unterstützung von Vereinen und Verbänden. Rund 80.000 Euro werden jährlich investiert. Auch in den Haushalt 2019 sind wieder Zuschussanträge berücksichtigt worden. Dabei wurden Summe seitens der Politik sogar noch erhöht.
In die Kritik geraten sind jetzt die Zuschüsse zum Bau oder Umbau sowie zur Erweiterung oder Instandsetzung vereinseigener Sportanlagen. Hier gewährt die Gemeinde derzeit bis zu 50 Prozent Zuschuss für die anfallenden Kosten. Allerdings nur, wenn es die wirtschaftliche Lage der Gemeinde zulässt.
Und genau diese Regelung will Spaude auf den Prüfstand stellen. "Ich will Ärger vermeiden, da es sich oft nicht vernünftig begründen lässt, wieviel Zuschuss denn nun gezahlt wird", so der Christdemokrat. Ziel ist, eine Gleichbehandlung aller Verein hinzubekommen. Spaude will sich dafür einer ehemals praktizierten Regelung bedienen, die bereits in den Sportförderrichtlinien verankert war. Darin stand, dass Gemeinde sowie Kreis- und Landessportbund je ein Drittel der förderungswürdigen Summe übernehmen.
Bei den anderen Politikern des Fachausschusses kam die Idee gut an. Nun sollen die Richtlinien bereits Anfang 2019 überarbeitet werden.