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Neubau des Salzhäuser Feuerwehrgerätehauses ist beschlossene Sache

So soll der Feuerwehrhaus-Neubau aussehen: die Ansicht von der Straße Witthöftsfelde aus Fotos: Sven Klobe Architekten, archiv/ce

Ortsbrandmeister Stephan Boenert: "Ratsentscheid ist wichtig für Sicherheit der Bürger"

ce. Salzhausen. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Salzhausen am geplanten Standort an der Straße Witthöftsfelde ist beschlossene Sache. Der Samtgemeinderat votierte in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig bei einer Enthaltung für das Vorhaben. Die Umsetzung des Vorhabens ist dringend erforderlich, da das jetzige Domizil am Rathaus inzwischen dem Platzbedarf und den technischen Standards nicht mehr genügt (das WOCHENBLATT berichtete).
Zudem beauftragte der Samtgemeinderat die Verwaltung einstimmig, die Verhandlungen mit dem Landkreis Harburg als Träger des Rettungsdienstes über die Integration der Rettungswache in das Brandschützer-Domizil (das WOCHENBLATT berichtete auch hierüber) fortzusetzen. Über das Ergebnis der Verhandlungen solle dann die Politik erneut beraten. Die Kosten für das Feuerwehrhaus werden nach aktuellen Planungen mit 2,420 Millionen Euro beziffert, die Errichtung der Rettungswache würde mit 780.000 Euro zu Buche schlagen.
"Ich bin sehr glücklich und erleichtert, dass der Rat nach insgesamt gut achtjähriger Planung für den Brandschützer-Neubau auf den Weg gebracht hat", sagt Salzhausens Ortsbrandmeister Stephan Boenert gegenüber dem WOCHENBLATT. "Das ist wichtig für die Sicherheit der Salzhäuser und für die Zukunft der Gemeinde." Gemeindebrandmeister Jörn Petersen dankte dem Rat "auch als Bürger, dem die Sicherheit am Herzen liegt", ebenfalls für die Entscheidung. Dies sei zugleich eine starke Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit der mit derzeit 76 Aktiven größten Feuerwehr in der Samtgemeinde.
Bezüglich der Rettungswache berichtete Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause, dass sich der vom Landkreis Harburg beauftragte Gutachter in der jüngsten Sitzung des Ordnungsausschusses aus versorgungstechnischen Gründen erneut ausdrücklich für eine Wache im Raum Hanstedt-Nindorf ausgesprochen habe. Dort - so Krause - werde nun ein Gebäude zur Unterbringung von Einsatzkräften und -fahrzeug als Interimslösung gesucht, bis ein Neubau unter Dach und Fach sei. In Salzhausen werde es künftig voraussichtlich eine Dependance der Wache geben. Über Ausstattung, Besetzung und Standort dieser Nebenstelle verhandele der Landkreis nun mit den gesetzlichen Krankenkassen als Kostenträgern. Rettungswache