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Sicherer Schulweg als Ziel: Salzhäuser SPD fordert Radwegekonzept

Das Schulzentrum am Kreuzweg in Salzhausen Fotos: ce, archiv/SPD
ce. Salzhausen. Im Salzhäuser Gemeinderat soll ein Antrag für ein "Radwegekonzept Salzhausen Südwest" behandelt werden, mit dem ein vorbildlich sicherer Schulweg für Radfahrer geschaffen werden soll. Das fordern Burkhard Schaedel und Florian Mestmacher von der SPD-Fraktion. Die Sozialdemokraten begründen ihren Antrag mit Szenarien im Radverkehr zum Schulzentrum am Kreuzweg, die nach ihrer Ansicht zur Besorgnis Anlass geben.
"Auf Nebenwegen durch das neue Baugebiet Witthöftsfelde kommend, queren Schüler mit dem Rad an unvorhersehbaren Stellen die Eyendorfer Landstraße. Gefährliche Situationen sind erkennbar", so die SPD. Daher sollte bei der geplanten Sanierung und Umgestaltung im Bereich Kreuzweg und Anbindung der Straße Witthöftsfelde an die Eyendorfer Straße die Gelegenheit ergriffen werden, den Bereich vorrangig den Bedürfnissen der Radfahrer anzupassen. Dies gelte auch für die Gebiete, die an die Bauvorhaben angrenzen und von jugendlichen Radlern stark genutzt werden.
Der SPD-Antrag zielt darauf ab, für den "gesamten Bereich der für den Schulstandort relevanten Fahrradwege ein schlüssiges und auf dem neuesten Stand befindliches Konzept zu entwickeln, das der Förderung und Sicherheit des Radverkehrs dient".
Nur eine im Planfeststellungsverfahren auf die konkreten Bauvorhaben bezogene "gutachterliche Untersuchung für einen sicheren Radwege- und Fußgänger-Verkehr" würde hier zu kurz greifen.
Für die Erarbeitung des Konzeptes solle auf einschlägige Entwicklungsbüros bzw. Organisationen zurückgegriffen werden, die sich nachweislich durch eine auf die Förderung des Fahrradverkehres gerichtete Expertise auszeichnen. Die Ergebnisse der Konzeptentwicklung sollten dann möglichst in eine konkrete Planung einfließen oder zumindest Anregungen für künftige Planungen geben.
"Die SPD-Fraktion hofft auf Unterstützung ihres Vorschlages und eine rasche Umsetzung, damit die Gefahrensituation sobald wie möglich nachhaltig beseitigt werden kann", betonen Burkhard Schaedel und Florian Mestmacher.