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Standort jetzt vom Tisch?

Die Politik will hier offenbar keinen Supermarkt haben (Foto: thl)

Politik will offensichtlich keinen Nahversorger an der Wassermühle

thl. Ashausen. Das Thema des von der May-Gruppe geplanten Supermarktes auf dem Gelände des ehemaligen Kuhstalls an der Wassermühle ist offenbar schon vom Tisch, ehe die Diskussion darüber so richtig losgehen konnte. Grund ist ein Antrag der Rats-Gruppe Ziegler/FDP, der jetzt im Rathaus einging. Darin heißt es: Das Schmedecke-Vick-Areal soll einer Seniorenresidenz mit Parkanlage vorbehalten bleiben.
Offenbar weiß die Gruppe mit der CDU, den Grünen und der BIGS bereits eine breite Mehrheit hinter sich. "Mit dem Antrag ist aber keine Zustimmung für den anderen geplanten Versorger-Standort auf der Bühring-Wiese am Ortseingang der Scharmbecker Straße verbunden", macht Ziegler deutlich. Auslöser für seinen Antrag sei eine Umfrage, die er selbst durchgeführt habe. "Mehrere Repräsentanten des Ortes hatten sich dabei gegen den Standort in der Ortsmitte ausgesprochen", so Ziegler weiter. Auch er sei der Meinung, dass "diese historisch gewachsene Fläche in der Ortsmitte nicht mit Einkaufs- und Parkflächen versiegelt" werden dürfe.
Seine Idee, auf dem Areal eine Seniorenresidenz mit Zugang zum Mühlenteich zu etablieren, sei bei den anderen Parteien auf offene Ohren gestoßen. Die SPD habe er gar nicht angesprochen, sagt Ziegler. "Die wollten in Punkto Supermarkt eine Bürgerbefragung durchführen. Außerdem schmeckt mir deren Nähe zu Bürgermeister Robert Isernhagen nicht."
Zieglers Antrag soll nach WOCHENBLATT-Informationen im nächsten nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss diskutiert werden.