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"Paschedag-Affäre": Wusste Rot-Grün mehr?

Was wusste die Landesreigerung über den Dienstwagen von Udo Paschedag wirklich? (Foto: archiv)
tk. Hannover. CDU und FDP im "Paschedag-Untersuchungsausschuss" des Landtags sind überzeugt: Die Landesregierung hat mehr als bislang eingeräumt über die so genannte Dienstwagen-Affäre des geschassten Agrar-Staatssekretärs der Grünen gewusst. So habe sich die Landesregierung bereits im Sommer, während eines Urlaubs von Paschedag, um einen richtlinien-konformen Dienstwagen für den Staatsskretär gekümmert. Das bedeute, dass Landwirtschaftsminister Meyer und möglicherweise auch Ministerpräsident Weil die "Notbremse gezogen" haben, so Jens Nacke, CDU-Obmann im Untersuchungsausschuss.
Hintergrund: Udo Paschedag hatte einen Audi A8 als Dienstwagen gefahren, obwohl ihm laut Richtlinien des Landes Niedersachsen ein Audi A6 zugestanden hätte. Zudem soll Udo Paschedag laut CDU mehrfach von Mitarbeitern seines Ministerium auf den überdimensionierten Dienstwagen angesprochen und den Verstoß gegen Landesrichtlinien hingewiesen worden sein. CDU und FDP kritisieren, dass die Landesregierung die "Paschedag-Affäre" verharmlose.