Feuer in Ahrenswohlde: Schweinestall brannte lichterloh / Borstenviecher haben "Schwein gehabt"

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Blaulicht-Meldungen der letzten Tage

Blaulicht

Bargeld erbeutet, Automat zerstört
Fahrkartenautomat in Hammah aufgebrochen

Unbekannte Täter haben am Bahnhof in Hammah einen Fahrkartenautomaten aufgebrochen und Bargeld gestohlen. Die Beute fiel zwar gering aus, doch der Automat wurde bei der Tat so stark beschädigt, dass er nicht mehr betriebsbereit war. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Aufbruch zwischen Dienstagabend, 22 Uhr, und Mittwochmorgen, 4.50 Uhr. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht bislang nicht fest. Die Polizei Himmelpforten bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige...

Blaulicht
Der Wagen des 50-jährigen Buxtehuders überschlug sich | Foto: Polizeiinspektion Stade
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Sekundenschlaf am Steuer
Auto überschlägt sich in Sauensiek, Fahrer schwer verletzt

Sekundenschlaf mit schweren Folgen: Ein 50-jähriger Autofahrer aus Buxtehude ist am Mittwochnachmittag in Sauensiek gegen eine Ampelanlage geprallt und hat sich mit seinem Nissan überschlagen. Der Wagen blieb auf der Fahrerseite liegen. Der schwer verletzte Mann konnte sich nicht selbst befreien. Gegen 16.15 Uhr war der Buxtehuder mit seinem Nissan Qashqai auf der Hauptstraße aus Richtung Beckdorf unterwegs. Nach Angaben der Polizei schlief er offenbar für einen kurzen Moment am Steuer ein und...

Blaulicht

Feuerwehr-Nachwuchs in Oldendorf-Himmelpforten
29 Einsatzkräfte bestehen QS1-Prüfung

Erfolgreicher Abschluss der Feuerwehr-Grundausbildung: 29 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten haben den Kompetenznachweis der Qualifikationsstufe Einsatzfähigkeit (QS1) bestanden. Damit haben sie einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur voll ausgebildeten Feuerwehreinsatzkraft geschafft. Große Freude bei den Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten: Nach einer mehrwöchigen Ausbildung und einem abschließenden Prüfungstag haben...

Blaulicht

Fall von "schwerer Kindesmisshandlung"
Sechsfachmord von Stade: Gutachten bestätigt Schütteltrauma bei Baby

Es gibt neue Erkenntnisse zur Vorgeschichte der Stader Bluttat vom 29. Juni mit sechs Toten: Bereits im April vermuteten Ärzte eine schwere Misshandlung der kleinen Tochter des mutmaßlichen Täters Fatih G. Die Eltern bestritten die Vorwürfe. Jetzt erhärtet ein medizinisches Gutachten den damaligen Verdacht. Auch die Rolle der mutmaßlichen Fluchtwagenfahrerin wirft weiterhin Fragen auf. Es war offenbar der Ausgangspunkt einer verhängnisvollen Entwicklung, die in einer unfassbaren Gewalttat...

Blaulicht

Diesel-Diebstahl auf A1-Parkplatz
Unbekannte zapfen 600 Liter Kraftstoff ab

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Donnerstag, 15. Oktober, auf dem A1-Parkplatz Stellheide bei Regesbostel rund 600 Liter Diesel aus einem geparkten Sattelzug gestohlen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.400 Euro geschätzt. Der Lkw-Fahrer aus Gütersloh hatte seinen Sattelzug am Mittwoch gegen 16 Uhr auf dem Parkplatz in Fahrtrichtung Bremen abgestellt, um dort seine Ruhepause einzulegen. Als er am Donnerstagmorgen gegen 3 Uhr seine Fahrt fortsetzen wollte, bemerkte er den Diebstahl....

Blaulicht

Streit in Stade-Bützfleth eskaliert
Polizeihund beißt 40-Jährigen

Schon wieder ist ein Streit in Stade eskaliert: Nachdem es erst am vergangenen Freitagabend eine große Schlägerei mit 50 Beteiligten und mehreren Verletzten gegeben hat, ist es am Dienstagnachmittag zwischen zwei Familien in Stade-Bützfleth zu einem Streit gekommen. Die Polizei rückte mit sechs Streifenwagen zu einer Auseinandersetzung aus, an der zunächst rund 15 Menschen beteiligt waren. Als ein 40-Jähriger trotz mehrfacher Warnungen versuchte, an den Beamten vorbeizukommen, wurde ein...

Blaulicht

Schläge mit Schlagstöcken und Holzlatten
Neue Erkenntnisse zur Massenschlägerei in Stade

(pau/jd). Blutüberströmte Männer hinter einer Sporthalle, brutale Schläger und ein Großeinsatz der Polizei: An der Berufsbildenden Schule III geriet am vergangenen Wochenende ein Streit beim Freizeitfußball völlig außer Kontrolle. Am Ende gab es mindestens sechs Verletzte, vier von ihnen mussten ins Krankenhaus. Und Stade steht erneut vor der Frage: Warum eskalieren Konflikte in der Hansestadt immer wieder derart heftig? Kurz vor 22 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Zeugen...

Blaulicht
Der Rettungskräfte ließ die eingeschlossenen Personen aus dem Fahrstuhl | Foto: Feuerwehr Buchholz
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Buchholz
Aufwändige Rettung aus Aufzug am Bahnhof Buchholz

Am frühen Donnerstagabend, 15. Oktober,  wurden zuerst die Werkfeuerwehr der Deutschen Bahn und darauffolgend auch die Feuerwehr Buchholz und der Rettungsdienst zum Bahnhof in Buchholz alarmiert. In einem der Aufzüge die Reisende zu den Bahnsteigen befördern sollen, kam es zu einem technischen Defekt. Der Aufzug steckte mit sieben Personen zwischen den Etagen fest und ließ sich durch die Feuerwehr nicht mehr bewegen. Auch ein hinzugerufener Techniker konnte den Aufzug nicht in eine korrekte...

Blaulicht

Feuerwehreinsatz im Bredenweg
Starke Rauchentwicklung in Marxen: Feuerwehr kontrolliert Heizungsraum

Eine starke Rauchentwicklung in einem Heizungsraum hat am Mittwochabend einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Marxen ausgelöst. Gegen 20.09 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Gebäude im Bredenweg alarmiert. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass der Heizungsraum stark verraucht war. Ein Trupp unter Atemschutz verschaffte sich Zugang zu dem Raum und leitete umgehend Belüftungsmaßnahmen ein. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die Heizungsanlage mithilfe einer...

Blaulicht

Zeugen gesucht
Einbrecher in Seevetal hebeln Terrassentür auf

Unbekannte Täter sind am Dienstag, 13. Oktober, in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bürgermeister-Heitmann-Straße in Seevetal eingebrochen. Die Tat ereignete sich zwischen 13 und 20 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei gelangten der oder die Täter vermutlich über den von einer hohen Hecke umgebenen Garten auf die Terrasse der Wohnung. Dort hebelten sie mit einem unbekannten Werkzeug die Terrassentür auf und verschafften sich so Zutritt. Anschließend durchsuchten sie die...

jd. Ahrenswohlde. Rund 200 Schweine haben buchstäblich "Schwein gehabt": Den Borstenviechern brannte am Dienstagabend bei einem Großfeuer auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Ahrenswohlde das Dach über dem Kopf ab. Glücklicherweise verhinderte eine dicke Betondecke, dass sich die Flammen nach unten durchfraßen. Die Tiere wurden unversehrt geborgen. Auch Menschen kamen nicht zu Schaden.
Sieben Ortswehren waren am Dienstag kurz vor 20 Uhr alarmiert worden. Als die Retter eintrafen, stand das Dachgebälk des Schweinestalls bereits lichterloh in Flammen. Durch die Hitze zerbarsten die Eternitplatten auf dem Dach. Es knallte unaufhörlich. Die Bruchstücke flogen den Feuerwehrleuten regelrecht um die Ohren.
Bei Ausbruch des Brandes hielt sich die 16-jährige Tochter der Hofeigentümer im Wohnhaus auf. Der 47-jährige Landwirt selbst befand sich zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Feld, auch seine Frau war nicht zu Hause. Nachbarn wurden durch die lauten Knallgeräusche sowie die Rauchschwaden auf das Feuer aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Einige Anwohner versuchten sofort, die Schweine aus dem Stall zu scheuchen. "Ich bekam aber nur ein paar Schweine heraus", berichtete einer der Männer: "Die meisten Tiere liefen immer wieder zurück in den Stall." Mehrere Borstenviecher trieb die Neugier nach draußen: Sie wuselten neugierig grunzend zwischen den Schläuchen herum.

Feuerwehr verhinderte Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus

Vor Ort waren rund 150 Feuerwehrleute. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass das Feuer nicht auf das wenige Meter entfernte Wohnhaus oder die benachbarte Kartoffelscheune übergriff. Sie versprühten unaufhörlich Wasser auf die angrenzenden Gebäude, um Mauerwerk und Dächer feucht zu halten. Sicherheitshalber wurde die Drehleiter aus Buxtehude angefordert.
Erst als die Flammen weitgehend erstickt waren, begaben sich mit schweren Atemschutz ausgerüstete Trupps in den verqualmten Stall. Zur Überraschung der Feuerwehrmänner waren die dort verbliebenen Schweine wohlauf. Sie wurden in einen benachbarten Schuppen getrieben. Den Umzug nahmen die Borstenviecher erstaunlich gelassen und neugierig grunzend hin. Später nahm sie ein Tierarzt in Augenschein.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf rund 500.000 Euro. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Vermutlich ist von einem technischen Defekt auszugehen. Im oberen Stockwerk des Stalls war die gesamte Hof- und Futtertechnik installiert. Daher die hohe Schadenssumme.

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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