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Ist der dick, Mann! Mutanten-Alarm auf der Stader Geest

Benjamin Boroske mit seinem "Atlantic Giant"

Riesenkürbis in Engelschoff wiegt mehr als 300 Kilo / Viel Sonne und 300 Liter Wasser täglich

tp. Engelschoff. Dieser Spaß-Wettbewerb läuft aus dem Ruder: Immer dicker und schwerer werden die Kürbisse, die Mitglieder einer Clique aus Hobby-Gärtnern im Geest-Dorf Engelschoff ernten. Mit einem Siegerkürbis von 47 Kilo fing es vor vier Jahren an. In dieser Saison hat Benjamin Boroske (32) die Nase vorn. Sein botanischer Riese bringt schon mehr als 300 Kilo auf die Waage.

Benjamin Boroske bestellte den Samen der Sorte "Atlantic Giant" bei dem Spezialhändler "Kürbis-Olli" im Internet. Der Fliesenleger investierte 20 Euro in das Samenkorn. Mit viel Sonne und bis zu 300 Litern Wasser am heißen Sommertagen zog er die knall-orange Gartenfrucht mit den sattgrünen, handtuchgroßen Blättern vor seinem Wohnhaus auf.

Passanten schlagen Mutanten-Alarm, bleiben staunend stehen und bewundern den 85 Zentimeter hohen Kürbis mit 3,50 Metern Umfang, der an einen glühenden Sonnenball erinnert. Auch seine Kumpels Holger Wegner (43), Sven Nimmert (23), Steven von Holt (22) und sein Bruder Björn Boroske (40) sowie eine wachsende Zahl weiterer Wettbewerbsteilnehmer überschütten ihn mit Komplimenten: "Dein grüner Daumen ist einfach gigantisch." In dem Gärtner-Contest ist Benjamin Boroske bereits zum zweiten Mal Champion.

Das Fruchtfleisch des "Atlantic Giant" kann man übrigens essen. Sven Nimmerts Mutter, gestandene Landfrau und gute Köchin, will einige herbstliche Rezepte ausprobieren. Fest steht: Davon wird das ganze Dorf satt!

http://www.kürbisolli.de/