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SV Düdenbüttel würdigt "Maschine" im Mannschaftssport

"Mich begeistert jede Sportart": Faustballer Jörn Martens (Foto: SV Düdenbüttel)

Aufstieg in die zweite Faustball-Bundesliga: Ehrung für Super-Schlagmann Jörn Martens (29) aus Düdenbüttel

tp. Düdenbüttel. In der Amateursportszene des Landkreises Stade ist Faustballer Jörn Martens (29) als ehrgeiziger Spielmacher mit großem Gemeinschaftssinn bekannt: Nun wurde er auf der Mitgliederversammlung seines Heimat-Sportvereins SV Düdenbüttel zum "Sportler des Jahres 2015" gewählt und vom Vorsitzenden Volker Mügge mit einem Ehrenteller ausgezeichnet.

Damit würdigte der SV Jörn Martens' freiwilliges Engagement für das Vereinsleben und seinen besonderen Verdienst um den sportlichen Erfolg der Ersten Faustball Herrenmannschaft, die im vergangenen Jahr in die Zweite Bundesliga Nord aufstieg. Beim Aufstiegsturnier auf eigenem Feld fuhr Jörn Martens als versierter Schlagmann wichtige Punkte ein. Dem Aufstieg ging ein Sieg der Mannschaft bei der Landesmeisterschaft Niedersachsen voraus.

Der Zwei-Meter-Mann, der aufgrund seiner besonderen Schlagkraft den Beinamen "Maschine" trägt, ist nach eigenem Bekunden "stolz" auf die Auszeichnung. "Ich war bereits vor zehn Jahren einmal als Sportler des Jahres nominiert, wurde damals aber leider nur Zweiter", sagt Jörn Martens.

Der kaufmännische Angestellte spielt seit der Kindheit Faustball in Düdenbüttel, wo er eine Zeitlang Mannschaftskapitän war. Nur für zwei Saisons - in den Jahren 2012 und 2013 - wechselte er zu dem Erstligaverein TSV Hagenah.

Doch dann zog es Martens, der im beschaulichen Düdenbüttel-Weißenmoor aufwuchs und inzwischen mit seiner Lebensgefährtin in Mulsum wohnt, zurück in die Faustball-Hochburg Düdenbüttel. Beim SV engagiert er sich freiwillig im Festausschuss, organisiert die jährliche Sportwoche im Sommer mit. Auch an den Vorbereitungen für den Faustball-Kreispokal mit deutscher Meisterschaft der Mädchen U14 in Himmelpforten im kommenden März ist er maßgeblich beteiligt.

Jörn Martens' Interesse am Mannschaftssport geht weit über den Faustball hinaus: Beim jüngsten Europa-Siegesspiel der deutschen Handballer gegen Polen fieberte er vor dem Fernseher ebenso mit wie bei Fußballbegegnungen seiner Lieblings-Bundesliga-Elf, "dem großen HSV".

"Der Lange", wie ihn seine Sportkameraden nennen, ist Bezirksliga-Torwart beim FC Oste/Oldendorf und möchte bald den Fußball-Trainerschein machen: "Mich reizt auch diese Ballsportart."