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Springprüfung und Kutschen-Tour beim Reitturnier in Helmstorf

Ein imposanter Anblick: Hedda Brandt-Haydn fuhr gemeinsam mit Werner Herrig den Inhaber der Reitanlage, Dr. Eckart Rotetzki, mit einem Vierspänner durch den Parcours
Mehr als 900 Besucher, ein großes Reitturnier, bei dem alle wichtigen Klassen am Start waren, und ein buntes Programm: Das Reit- und Springturnier der Reitgemeinschaft CHB Helmstorf am Wochenende war ein Ereignis für alle Pferde(sport)freunde. Einer der Höhepunkte des Rahmenprogramms: eine Viespännerkutsche, gefahren von Hedda Brandt-Haydn (77).

mum. Helmstorf. Den mehr als 900 Besuchern des Helmstorfer Reit- und Springturniers wurde am Wochenende ein abwechslungsreiches Programm geboten. Vor allem in der wichtigen Springprüfung Klasse „S“ ging es äußerst spannend zu. Nach dem ersten Durchgang lagen Moritz Gaus (Westerncelle, auf Scarlett), Dania Koop (Hagen, Holde Maid), Konrad Wolf (Meckelfeld, Colleen 29), Marco Dierk (Ahrensburg-Ahrensfelde, Crescendo) und Gerald Nothdurft (Berlin, Amazing 15) gleich auf. Die Entscheidung musste also im Stechen fallen. Und da hatte Gaus die Nase vor. Wie Koop absolvierte er den Parcours fehlerfrei. Allerdings nur 0, 22 Sekunden schneller.
„Insgesamt war das Turnier ein großer Erfolg“, freute sich Bernd Bamberger, der stellvertretende Vorsitzende der Reitgemeinschaft CHB Helmstorf. Er bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern sowie bei den Sponsoren. Unter anderem sorgte die Freiwillige Feuerwehr mit einem „Löschangriff“ dafür, dass die Staubbelastung nicht zu groß wurde. Ein Erfolg sei zudem der Reiterball am Samstagabend gewesen.
Einmal allerdings standen nicht die Spring- und Dressurpferde im Vordergrund: Hedda Brandt-Haydn fuhr mit einem Vierspänner, gezogen von anmutigen Alt-Oldenburgern, durch den Parcours. Im Wagen saß Dr. Eckart Rotetzki, der Inhaber der Helmstorfer Reitanlage. „Mit dieser Geste wollten wir uns bei ihm bedanken, dass er uns diese Veranstaltung ermöglicht hat“, so Hedda Brandt-Haydn. Die Bendestorferin ist stolze 77 Jahre alt und nimmt seit etwa zweieinhalb Jahren Unterricht als Kutschen-Fahrerin. „Das war ganz schön anstrengend, den Wagen auf dem sehr weichen Boden zu lenken“, gibt Hedda Brandt-Haydn ehrlich zu. Mit ihr auf dem Bock saß übrigens ihr „Lehrer“ Werner Herrig.
• Mehr Informationen im Internet: www.rg-chb-helmstorf.de.