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"Eine besondere Ära geht zu Ende"

Impressionen: Abschlussveranstaltung zur Schließung der Realschule Winsen-Roydorf

Abschlussveranstaltung zur Schließung der Realschule Winsen und Verabschiedung von Schulleiter Rainer Ebel

bs. Winsen/Roydorf. "Eine besondere Ära geht zu Ende, aber wir schließen diese Schule mit einem guten Gefühl. Auch wenn uns dieser Tag alles andere als freut, haben wir diesen Prozess, mag er noch so schwer sein, würdig und der Schule angemessen, abgeschlossen", sagte jetzt der scheidende Schulleiter der Realschule Winsen-Roydorf, Rainer Ebel, bei der Abschlussveranstaltung anlässlich der Schulschließung am vergangenen Freitag.
Seit 2011 war die 1978 gegründete Realschule in die am gleichen Standort lokalisierte, aber durch Anbauten erweiterte IGS Winsen-Roydorf, überführt worden. Vergangenen Freitag war nun endgültig Schluss. "Eine Entscheidung, die nichts mit Qualität, sondern mit der sich verändernden Schullandschaft zu tun hat", betonte Landrat Rainer Rempe in seiner Ansprache, in der er das Engagement und die Leidenschaft Ebels würdigte. "Sie haben in den 17 Jahren, in denen Sie diese Schule geführt haben, mit erfolgreichen Gewalt- und Präventionsprogrammen wie den 'Mediatoren' und 'Konfliktlotsen', unvergängliche Akzente gesetzt. Besonders bedanke ich mich für Ihr Wirken und ihr unerbittliches Engagement, das Sie trotz der Schließung bis zum Schluß so bestimmt fortgesetzt haben", so der Landrat weiter.
Elke Oppermann, Dezernentin der Niedersächsischen Landesschulbehörde, zollte Ebel ebenfalls besonderen Respekt. "Ich habe Sie als einen Schulleiter kennengelernt, der sich wie ein Löwe für eine vernünftige Persektive für alle Kollegen eingesetzt hat. Bis zum Schluss haben Sie sich das Ruder nie aus der Hand nehmen lassen, dafür haben Sie meinen uneingeschränkten Respekt", so Oppermann.
Auch die Schulleiter Herbert Timm von der ehemaligen Winsener Orientierungsstufe, Matthias Aschern von der IGS und Michael Haack von der Johann-Peter-Eckermann Realschule, lobten in ihren Ansprachen ihren langjährigen Kollegen, der 2012 sein 40-jähriges Dienstjubiläum gefeierte hatte, für seinen fairen und respektvollen Umgang in der Übergangszeit.
Mit parodischen Einlagen und musikalischen Auftritten von Lehrern, Schülern und früheren Absolventen, verabschiedete sich das Kollegium der Realschule von ihren ehemaligen "Kapitän", der während seiner Amtszeit auch gern in Hausschuhen in seinem Büro anzutreffen gewesen war. Eine lockere Art, die offenbar besonders bei den Schülern gut ankam. "Danke, dass Sie uns immer so genommen und akzeptiert haben, wie wir sind und uns nie abgestempelt haben", so eine Schülerin.