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Erste "Critical Mass" in Buchholz

Auch durch die Hamburger Straße fuhren die Teilnehmer der ersten „Critical Mass“ in Buchholz

Rund 60 Radfahrer warben für gemeinsames Miteinander auf der Fahrbahn

os. Buchholz. In Hamburg treffen sich immer am letzten Freitag des Monats mehr als 5.000 Radfahrer zur „Critical Mass“. Mit der Aktion wollen sie darauf aufmerksam machen, dass sie ebenso wie motorisierte Fahrzeuge Teil des Straßenverkehrs sind. Seit vergangenen Freitag gibt es auch in Buchholz eine „Critical Mass“ - allerdings einige Spuren kleiner als in der Hansestadt. Rund 60 Radler kamen zusammen und fuhren rund eine Stunde als Verband durch Buchholz.
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) sieht vor, dass mehr als 15 Radfahrer als geschlossener Verband gelten und unter Einhaltung der Verkehrsregeln auf der Fahrbahn fahren dürfen. Der Verband gilt laut StVO von der Spitze bis zum Ende als ein Fahrzeug. Ziel der „Critical Mass“ ist nicht die Blockade des Straßenverkehrs - es geht den Teilnehmern um ein gemeinsames Miteinander auf Augenhöhe.
Das zumindest funktionierte in Buchholz recht gut. Die Teilnehmer erhielten viel Zuspruch, aber auch manchen Stinkefinger von den Autofahrern. Gefährlich: Zwei uneinsichtige Pkw-Fahrer rasten an der Hamburger Straße an dem gesamten Radverband vorbei. Weitere „Critical Mass“-Aktionen in Buchholz sollen stattfinden.