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+++Update+++: Tödliches Eifersuchtsdrama auf Reiterhof in Marxen+++

Die Polizei hatte kurz nach der Tat den Reiterhof komplett abgesperrt
thl. Marxen. Auf dem Reiterhof Ernst an der Hauptstraße in Marxen hat sich am späten Donnerstagnachmittag ein tödliches Eifersuchtsdrama abgespielt. Um 16.01 Uhr meldete ein Zeuge über Notruf, dass eine Frau auf einem Reiterhof an der Hauptstraße erschossen worden sei. Sofort wurden mehrere Streifenwagen sowie ein Notarzt zu der Anschrift entsandt. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte teilten Zeugen mit, dass man einen zweiten Schuss gehört habe. Die Polizei fand eine lebensgefährlich verletzte Frau am Eingang der Reithalle. Sie mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Beamten umstellten das Gelände und suchten es nach dem mutmaßlichen Schützen ab. Auf einer Pferdeweide hinter der Reitanlage fanden sie einen leblos am Boden liegenden Mann. Eine Pistole lag neben ihm.
Nach ersten Zeugenaussagen handelte es sich bei den beiden Personen um ein Ehepaar, das auf dem Hof mehrere Pferde eingestellt hatte. Der 70-jährige Mann lebte seit kurzem getrennt von seiner 40-jährigen Ehefrau. Offenbar hatte er gegen kurz vor 16 Uhr die Reithalle aufgesucht und dann seiner Frau mit einer Pistole in den Kopf geschossen. Danach war der Mann auf eine Weide hinter der Halle gegangen und hatte sich dort mit einem Schuss in den Kopf getötet.
Bei der Durchsuchung der Wohnung des Schützen in Seevetal-Helmstorf erlangten die Ermittler eindeutige Hinweise Tat erlangen. Die Waffe hatte der Mann legal im Besitz. Das Motiv für die versuchte Tötung der Frau und den anschließenden Selbstmord sehen die Beamten in der gerade vollzogenen Trennung des Paares.
Nach Polizeiangaben ist der Gesundheitszustand der 40-Jährigen noch immer akut lebensbedrohlich.

Mehr zu der tragischen Geschichte und wer die betroffenen Personen sind, lesen Sie hier:
Marxen: Bekannter Arzt schießt seiner Frau in den Kopf