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2,5 Millionen für neue Kita in Hittfeld: Gemeinde investiert in Kinderbetreuung

Auf dem Grundstück an der Ecke Lindhorster Straße und Eichendorffstraße soll die neue Kita gebaut werden. Die Nutzfläche beträgt rund 700 Quadratmeter (Foto: oh)
kb. Seevetal. In Hittfeld sollen 75 neue Kita-Plätze und 30 Krippenplätze entstehen. Im Bauausschuss stellte Gerd Weber vom Architekturbüro "Ellwanger und Menzel", das auch schon die Kita in Bullenhausen und das Feuerwehrhaus in Over geplant hat, jetzt die Pläne für das Gebäude vor, das schräg gegenüber von Getränke Bode an der Lindhorster Straße errichtet werden soll. Auf einer Nutzfläche von rund 700 Quadratmeter sollen drei Kita-Gruppen und zwei Krippengruppen untergebracht werden. Die Gemeinde Seevetal will in die Ausweitung der Kinderbetreuung in Hittfeld rund 2,5 Millionen Euro investieren.
Die Zufahrt zur neuen Kita soll von der Lindhorster Straße erfolgen. Um einen reibungslosen Ablauf zu den Abhol- und Bringzeiten zu ermöglichen, wird noch an der optimalen Parkplatzplanung gefeilt. Fest steht, dass hier wenigstens 35 Pkw-Stellplätze und ausreichend Abstellmöglichkeiten für Fahrräder entstehen sollen.
Die Kita-Gruppenbereiche sind mit jeweils einem großen Raum zum Spielen, einer Garderobe, einem Waschbereich und einem kleinen Abstellraum geplant. In der Krippe wird es zwei Gruppenbereiche samt Schlafraum, Waschbereich und Abstellraum geben. Kita und Krippe sollen jeweils einen getrennten Eingang erhalten, beide Einrichtungen teilen sich aber den Personalbereich. Grundsätzlich ist das Gebäude durchlässig, so dass sich die Kinder aus Kita und Krippe gegenseitig besuchen können.
Von außen wird die neue Einrichtung mit Verbundmauerwerk verkleidet, Höhenvorsprünge im Dach lockern die Optik auf. Der Außenbereich ist mit rund 3.000 Quadratmetern Spielfläche um einiges größer, als vorgeschrieben.
Im Bauauschuss traf die Planung auf allgemeine Zustimmung. Lediglich hinsichtlich der Parkplatzgestaltung gab es Diskussionsbedarf. Ziel ist jetzt, den Bauantrag auf den Weg zu bringen, damit im Frühjahr 2015 die Bauarbeiten beginnen können.