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Erfolgreicher Wahlkampfauftakt der "Alternative für Deutschland - AfD" im Landkreis Harburg

Spitzenkandidat Prof. Bernd Lucke sprach in Hittfeld u.a. zum Thema Eurokrise (Foto: oh)
nw. Seevetal. Der Wahlkampfauftakt der Alternative für Deutschland (AfD) im Landkreis Harburg in der Burg Seevetal in Hittfeld war mit rund 250 Zuhörern sehr gut besucht. Im Vortrag von Prof. Dr. Bernd Lucke, Direktkandidat der AfD für den Wahlkreis Harburg-Land, ging es u.a. um die Eurokrise, in der - wie aktuell gemeldet - der Bundesfinanzminister wiederholt seine Zahlen korrigieren musste. Lucke erläuterte dem Auditorium die Zusammenhänge im Finanzwesen zwischen Eurorettung, Niedrigzinsen und Überschuldung. Die aktuelle Haftungssumme der deutschen Steuerzahler bezifferte Lucke, unter Berücksichtigung der Target 2 Salden, aktuell auf über 637 Milliarden Euro, was im Saal für aufkommende Unruhe sorgte.
Ein weiteres großes Thema war die Energiewende, bei dem Lucke die Politik der vergangenen und aktuellen Regierung scharf kritisierte. So beleuchtete Lucke das beliebte Argument, nach dem Deutschland soviel Strom produziere, dass dieser sogar exportiert werden könne. Das sei zwar erst einmal richtig, so Lucke, interessant sei jedoch, dass Deutschlands Stromexporte sogar vom deutschen Kunden bezahlt werden müssen, da der in Deutschland zu viel produzierte Strom zu einer Tageszeit anfalle, in der Deutschlands Nachbarländer ebenfalls keine Energie benötigten. Die hohen Kosten für die Energiewende seien somit auf mangelhafte und unprofessionelle Gesetzgebung zurück zu führen und keine logische Folge der Energiewende.
Nach einer kleinen Pause hatten die Zuhörer Gelegenheit, der anwesenden Parteispitze ihre Fragen zu stellen. Davon machte das Auditorium regen Gebrauch. Die Themen reichten von der Altersvorsorge, über die Einwanderungs- und Asyl-, bis hin zur Bildungs-, Familien- und Steuerpolitik.
Für den Fall des Einzuges in den Bundestag am 22. September kündigte Bernd Lucke als oberste Priorität ein hartes Eintreten für die Einhaltung der Maastrichtverträge an. Die in den Verträgen enthaltene Verschuldungsobergrenze von 60 Prozent des Bundeshaushaltes und die Nichthaftung für Schulden anderer Staaten ("no-bail-out" Klausel) müssten wieder zum Leitfaden der Politik werden, um eine noch höhere Verschuldung zu verhindern.

Lesen Sie dazu auch das WOCHENBLATT-Interview mit Bernd Lucke.

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