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Das Kinderhaus Dieckhofstraße und das Kinderland in Tostedt sind jetzt „Sprach-Kitas“

Cornelia Riebesehl bei der Arbeit mit den Jüngsten (Foto: Samtgemeinde Tostedt)
bim. Tostedt. Das Kinderhaus Dieckhofstraße und das Kinderland in Tostedt sind jetzt „Sprach-Kitas“. Sie nehmen am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesfamilienministeriums teil und werden dabei von Erzieherin Cornelia Riebesehl, einer zusätzlichen Fachkraft mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung, unterstützt.
Sprachkompetenzen eröffnen allen Kindern gleiche Bildungschancen von Anfang an. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sprachliche Bildung besonders wirksam ist, wenn sie früh beginnt. Weitere Schwerpunkte des Bundesprogramms sind inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien.
„Wir möchten unsere Sprachförderung als Baustein einer ganzheitlichen Erziehung verstanden wissen. Da jedes Kind sein eigenes Tempo bei der Sprachentwicklung hat und sich seine sprachliche Kompetenz unterschiedlich entfaltet, muss Sprachförderung dem individuellen Bedarf des Kindes angepasst sein“, sagt Kinderhaus-Leiterin Birgit Voß.
Cornelia Riebesehl fördert seit fast zehn Jahren Kinder in verschiedenen Kindertagesstätten. 2013 wurde sie für das Bundesprogramm „Frühe Chancen - Sprache und Integration“ von der Samtgemeinde Tostedt eingestellt. In der Kita Kinderland hat sie mit viel Engagement die Kinder bis drei Jahren in ihrer Sprachentwicklung gefördert, ihr Fachwissen an die pädagogischen Fachkräfte weitergegeben und diese sowie die Eltern in allen Fragen der Sprachentwicklung kompetent beraten.
Seit Januar begleitet sie die beiden „Spachkitas“ Kinderhaus und Kinderland in Tostedt und unterstützt die pädagogischen Fachkräfte in der Kita bei der Weiterentwicklung alltagsintegrierter sprachlicher Bildung. Das heißt, sie ermutigt die Fachkräfte, ihr Handeln mit Sprache zu begleiten: Sie nutzen Gesprächsanlässe im Kita-Alltag wie zum Beispiel beim An- und Ausziehen in der Garderobe und erweitern im feinfühligen Dialog mit dem Kind dessen Wortschatz und Sprachfähigkeiten.
„Am allerwichtigsten ist es, dass Kinder erleben, dass Sprechen Spaß macht, dass es sich lohnt, sich mitzuteilen und sie so angenommen werden wie sie sind - nämlich wertvoll und einzigartig“, erläutert Cornelia Riebesehl.
• Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas. Von Januar 2016 bis Dezember 2019 stellt der Bund 400 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können bis zu 4.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in den Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.fruehe-chancen.de/sprach-kitas.