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"Intensive Bürgerbeteiligung nötig": Auftaktveranstaltung zur Dorfentwicklung in der Region Winsener Marsch

Beim Infoabend: Bürgermeister André Wiese (stehend) und weitere Referenten
ce. Winsen. Über 100 Interessierte kamen jetzt in die Laßrönner Sporthalle zum Auftakt-Infoabend der Stadt Winsen für die Dorfentwicklung in der Region Winsener Marsch. Nachdem die Stadt Anfang des Jahres in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufgenommen wurde, sollen nun in den Ortsteilen Laßrönne, Hoopte, Stöckte und Tönnhausen mit EU-Fördermitteln unterschiedlichste öffentliche und private Projekte zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität geplant und umgesetzt werden (das WOCHENBLATT berichtete).
Beim Infoabend dabei waren Bürgermeister André Wiese, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Vertreter des Landesamtes für regionale Entwicklung Lüneburg und des ebenfalls dort ansässigen Planungsbüros Patt. Beide Institutionen unterstützen die Stadt bei ihrem Entwicklungsvorhaben.
"Mit breit angelegten Beteiligungsmöglichkeiten wollen wir gemeinsam an Verbesserungen in den Orten arbeiten", erklärte André Wiese. Die Dorferneuerung sei "kein Blankowunschzettel, der einem alles erfüllen kann", aber ein "spannendes und effektives Mittel, um Gestaltungspotenziale miteinander zu besprechen".
Annika Wangerin vom Amt für Landesentwicklung lobte die "hervorragende Bewerbung mit guten Ideen", die Winsen abgegeben habe, um mit öffentlichen Mitteln unterstützt zu werden. Für die Realisierung der Ideen sei eine "intensive Bürgerbeteiligung nötig".
Ein festes Budget für die Dorfentwicklung in der Winsener Marsch gebe es, so André Wiese, noch nicht, "da wir durch unterschiedliche Antrags- und Bewilligungsrunden für die verschiedenen Aktivitäten müssen".
Als nächster Termin steht am Samstag, 14. November, um 10 Uhr (Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben) eine Planungswerkstatt für alle Bürger auf dem Programm. Danach sind zwischen dem 21. November und 12. Dezember vier Ortsbegehungen in Hoopte, Laßrönne, Tönnhausen und Stöckte vorgesehen. Bis Sommer/Herbst 2016 soll der Dorfentwicklungsplan, dessen Kosten bereits größtenteils gefördert werden, erstellt und vom Stadtrat beschlossen werden. Im Februar 2017 veröffentlicht das Land schließlich ein Ranking für die Projektförderung, von der mit vorgeschriebenen Fördersätzen öffentliche und private Vorhaben profitieren können. "Wenn alles glatt geht, können wir dann mit der praktischen Umsetzung unserer Dorfentwicklungs-Maßnahmen starten", so André Wiese