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Erster Spatenstich für Kunstrasenfeld in Drennhausen

Beim ersten Spatenstich (v. li.): Thomas Block, Dirk Düvel, Uwe Harden, Lothar Pfennigstorf, Ingo Eggers und Jens Heidemann (Foto: TuS Schwinde/Jan Stüven)
ce. Drennhausen. Die Sportanlage Drennhausen wird um ein 48 x51 Meter großes Kunstrasenfeld erweitert. Kürzlich wurde der erste Spatenstich vorgenommen. Mit dabei waren Dirk Düvel, Vorsitzender des TuS Schwinde, Drages Bürgermeister Uwe Harden und sein Vize Lothar Pfennigstorf, Ingo Eggers (Förderverein), Jens Heidemann (Eintracht Elbmarsch) und Architekt Thomas Block. Das Spielfeld ermöglicht es den Fußballern, ganzjährig und wetterunabhängig zu trainieren.
Die Eintracht Elbmarsch als Zusammenschluss der Fußballabteilungen von TSV Tespe, MTV Obermarschacht und TuS Schwinde spielt zur Zeit mit vier Herren-, einer Damen-, einer Freizeit- und 17 Jugendmannschaften und kann das Areal gut gebrauchen. Auf dem neuen Spielfeld sollen vorzugsweise Schuss- und Techniktraining gerade für Jugendmannschaften stattfinden. In den Wintermonaten können nun auch die Herrenmannschaften vernünftig trainieren.
"In den ausgebuchten Sporthallen ist es sehr schwer, Trainingszeiten zu finden, wenn die Rasenfelder nicht bespielbar sind" so TuS Schwinde-Vorsitzender Dirk Düvel über die Probleme, die bald der Vergangenheit angehören. Der Kunstrasenplatz hat die Größe eines halben Fußballfeldes. Dafür wurden mit großer Unterstützung durch die Gemeinde Drage und den Landessportbund Niedersachsen über 350.000 Euro finanziert. "Viele kleine und große Sponsoren und Spender haben die finanzielle Lücke, die zuletzt noch bestand, dann aufgefüllt", bedankt sich Ingo Eggers vom Förderverein der Eintracht Elbmarsch. Überschüsse aus Veranstaltungen wurden zurückgelegt und sogar Mannschaftskassen geplündert, um das Ziel zu erreichen. 10.000 Euro sind von Privatpersonen zusammen gekommen.
Eine Kreditaufnahme kam für den Vorstand des TuS Schwinde nicht in Frage. Der rund 1.200 Mitglieder starke Verein hat das Ziel, zu günstigen Beiträgen ein großes Sportangebot zu schaffen, und wollte keine Risiken eingehen.
"Der neue Kunstrasenplatz soll komplett mit Ballfangzäunen begrenzt werden, und auch eine Flutlichtanlage wird installiert", erklärte Architekt Thomas Block. Wenn das Wetter mitspiele, könnte das Projekt schon Ende Oktober abgeschlossen sein.