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Reise: Heidschnuckenweg begeistert

Eine ganz besondere Atmosphäre erleben Wanderer bei einer Tour über den Heidschnuckenweg (Foto: archiv)
 
Die malerische Natur gefällt auch sehr den Heidschnucken (Foto: archiv)

Wandertour Buchholz-Handeloh nominiert für "Deutschlands schönste Wanderwege" - Bis 31. Juli abstimmen!

(nw). Wanderfreunde in ganz Deutschland sind begeistert vom Heidschnuckenweg. Als eine von deutschlandweit nur zehn Wander-Touren ist die 15 Kilometer lange Strecke Buchholz-Handeloh bei der Publikumswahl „Deutschlands schönste Wanderwege“ nominiert. Die Abstimmung läuft, derzeit belegt die Tour im Landkreis Harburg den ersten Platz. Besonders groß ist die Freude darüber natürlich im Winsener Kreishaus.
Landrat Joachim Bordt: „Das ist ein hervorragendes Zwischenergebnis. Als wir den Heidschnuckenweg gemeinsam mit unseren Partnern 2011 auf den Weg gebracht haben, waren wir überzeugt, dass er sehr schnell bei allen Wanderfreunden in Deutschland von sich Reden macht. Das bedeutet auch einen ökonomischen Mehrwert für die Tourismusbranche im Landkreis Harburg, insbesondere für die Hotellerie und Gastronomie.“ Christiane Vogt, Projektplanerin für den Wanderweg bei der Kreisverwaltung, ergänzt: „Wir hoffen natürlich, dass der Heidschnuckenweg noch viele Stimmen einfährt und auch am 31. Juli die Spitzenposition belegt.“
Die Chancen stehen nicht schlecht, so die Hoffnung in der Kreisverwaltung: Die Strecke ist einer der reizvollsten Abschnitte des Qualitätswanderwegs. Sie führt den Wanderer von der Hölle in den Himmel. Die „Hölle“ in der Lüneburger Heide? Von Buchholz aus ist es tatsächlich nicht weit bis in die „Hölle“. Ein Stück an der Heidebahn entlang, vorbei am Bahnhof Suerhop und schon verschwindet der Heidschnuckenweg als Pfad im lockeren Mischwald. Nach einer Kuppe geht es über eine steile Sandböschung hinab in ein tief eingeschnittenes Trockental: die Höllenschlucht. Ein imposanter Name für das schmale, dunkle Tal, dessen steil abfallende Ränder kaum zehn Meter hoch sind. Wenn dieses Tal die Hölle ist, dann muss der nahe Brunsberg der Himmel sein.
Aus allen Himmelsrichtungen laufen die Wege sternförmig auf die 129 Meter hohe Erhebung zu. Das kleine Naturschutzgebiet ist überschaubar: blühende Heide, vereinzelt Kiefern und weiße Jungbirken. Im Südosten ragt der 40 Meter höhere Wilseder Berg über den Wald. Auf sandigen Wegen geht es vorbei an ersten Birken und kleinen Findlingen den Brunsberg hinab. Im Wald herrscht Ruhe, der Tritt ist weich. Schmale Pfade führen hinauf auf den Pferdekopf, der sich wie ein Kegel am nördlichen Rand des Büsenbachtals erhebt.
Unter dem kleinen Holzsteg gluckert der kaum seiner Quelle entsprungene glasklare Büsenbach in seinem schmalen Bett. Vom hoch gelegenen Rastplatz am südlichen Rand der Heidefläche kann nun das gesamte Heidetal überblickt werden. Wenn das keine Stimme wert ist?
• Der Heidschnuckenweg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landkreise Harburg, Celle, Heidekreis und der Stadt Celle. Er wurde 2012 eröffnet und erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit.
Der 220 Kilometer lange Wanderweg führt von Hamburg-Fischbek über Buchholz, Wilsede, Soltau bis nach Celle. Er bietet Wanderern ein einzigartiges Wandererlebnis durch die Lüneburger Heide. Davon zeugen auch das Zertifikat „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands und die Aufnahme in den Verbund „Top Trails – Deutschlands schönste Wanderwege“.
Im Vorjahr hatte der Wanderweg bei der Wahl zu „Deutschlands schönsten Wanderwegen“ den dritten Platz belegt. Der Titel wird vom Deutschen Wandermagazin seit 2006 verliehen. Abgestimmt werden kann noch bis zum 31. Juli 2014 unter www.wandermagazin.de (Rubrik „Deutschlands schönste Wanderwege-Wahlbüro“), aber auch per Post oder Fax.
Allen Teilnehmern an der Wahl winken bei einer Verlosung attraktive Preise. Die Gewinner der Wahl „werden Mitte August im Wandermagazin bekanntgegeben. Mehr Informationen zum Heidschnuckenweg finden Interessierte auf der Internetseite www.heidschnuckenweg.de.

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