GEZ

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Keine Antenne für kleine Leute: Demenzkranker Rentner nimmt nichts mehr wahr, muss aber Rundfunkbeitrag zahlen

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 31.08.2014

jd. Harsefeld. Ein 83-jähriger schwer Demenzkranker, der nicht mehr mitbekommt, was um ihn herum geschieht, soll Gebühren für Fernsehen und Radio entrichten. Der Fall des Rentners Walther Markowski ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass deutsche Bürokraten jegliche Bodenhaftung verloren haben. Allein aus der Tatsache, dass der bettlägerige Senior (Pflegestufe 3) noch in seiner Wohnung lebt, leiten die Gebühreneintreiber der...

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Kammer: "Beitragsmodell muss korrigiert werden"

Björn Carstens
Björn Carstens | am 13.12.2013

(bc). Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade hält nichts von den Plänen der Länder, den monatlichen Rundfunkbeitrag angesichts der erwarteten Mehreinnahmen (das WOCHENBLATT berichtete) pauschal zu reduzieren. Anstatt den Satz von 17,98 Euro um einen Euro zu senken, fordert Kammerhauptgeschäftsführer Norbert Bünten, das komplette Beitragsmodell zu korrigieren. „Die Rundfunkanstalten müssen offenlegen, bei welchen...

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Rundfunkbeitrag: "Zahlungen so weit wie möglich verzögern"

Björn Carstens
Björn Carstens | am 15.11.2013

(bc). Wasser auf die Mühlen der Rundfunkbeitrags-Gegner: Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" könnten Ende des Jahres 500 Millionen Euro Mehreinnahmen in den Kassen von ARD und ZDF landen. Das habe eine Schätzung der Gebührenkommission KEF ergeben. Wie berichtet, wurde Anfang des Jahres das Gebührensystem auf die sogenannte Haushaltsabgabe umgestellt. Seitdem zahlt jeder Haushalt pauschal 17,98 Euro...

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Ist der neue Rundfunkbeitrag verfassungswidrig?

Björn Carstens
Björn Carstens | am 20.09.2013

(bc). Georg Bartling (87), Rentner aus Buchholz, hat sich bis jetzt standhaft geweigert, für etwas zu bezahlen, was er nicht nutzt. Wie berichtet, gilt seit Anfang des Jahres die von den Landesparlamenten ratifizierte Haushaltsabgabe für Fernsehen und Radio. Jeder Haushalt zahlt pauschal 17,98 Euro pro Monat - auch wenn er weder TV, Radio, Handy noch einen internetfähigen PC besitzt. Bartling besitzt nur ein Radio, musste...

Rundfunkbeitrag: Kritik wächst

Björn Carstens
Björn Carstens | am 25.01.2013

(bc). Der Widerstand gegen die GEZ-Zwangsgebühr wächst. Immer mehr Prominente aus Politik, Showbiz und Medien melden sich zu Wort und sparen nicht mit Kritik am neuen Rundfunkbeitrag (das WOCHENBLATT berichtete). FDP-Fraktionsvize Patrick Lindner bemängelt, dass es keine Rechtfertigung für die Abgabe gebe. Lindner hält sie für rechtswidrig: "ARD und ZDF sollen lieber auf Werbung verzichten und wissenschaftliche Beiträge,...

Ärger über Rundfunkbeitrag:

Björn Carstens
Björn Carstens | am 10.01.2013

(bc). Der Ärger kam mit Ansage. Seit dem 1. Januar gilt der neue Rundfunkbeitrag, die GEZ-Gebühr ist Geschichte. Ab jetzt muss jeder Haushalt zahlen: 17,98 Euro pro Monat. Egal, ob er einen Fernseher, nur ein Radio oder überhaupt irgendein Empfangsgerät besitzt. Bei den Verbraucherzentralen laufen etliche Beschwerden auf. Viele Menschen sind wütend, weil sie plötzlich mehr zahlen müssen. Die größte Gruppe derjenigen, die...

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Rundfunkgebühr: Ab sofort zahlt jeder

Björn Carstens
Björn Carstens | am 28.12.2012

(bc). Wer wohnt, muss zahlen. Das ist die neue Faustformel der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Ab dem 1. Januar 2013 hat die alte Rundfunkgebühr ausgedient. Stattdessen wird monatlich eine Zwangsabgabe fällig - pro Wohnung, unabhängig davon, wie viele Radios, Fernsehgeräte oder Computer im Haushalt vorhanden sind. Selbst wer keinen Fernseher besitzt, muss zahlen. Das WOCHENBLATT beantwortet die wichtigsten...