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Beleuchtungsärger in Welle soll bald ein Ende haben

Daniela Meyer mit Tochter Paula (2) hofft, dass die Laterne an der vielbefahrenen B3 bald auch leuchtet
bim. Welle. Daniela und Dennis Meyer aus Welle sind genervt: Ihre Wohnung an der vielbefahrenen B3 liegt seit vergangenenem Herbst immer mal wieder und seit mehreren Wochen nun ganz im Dunkeln. Der Grund: Die Straßenlaterne, die die Grundstückszufahrt beleuchtet, funktioniere nicht. "Ein, zwei Tage leuchtet die Laterne mal, zuletzt Mitte Februar, und nun ist sie schon wieder seit Wochen aus", berichtet Daniela Meyer. Das sei nicht nur ärgerlich, sondern wegen des am Haus vorbeiführenden Rad- und Fußwegs auch gefährlich.
"Brenzlig wird es, wenn man im Dunkeln mit dem Auto rückwärts aus der Einfahrt fährt. Da kann man Radfahrer oder Jogger, wenn diese nicht selbst Lampen dabei haben, leicht übersehen", erklärt Daniela Meyer die Situation. Wenn man spät abends nach Hause komme, müsse man sich stark konzentrieren, um die Einfahrt zu finden. Zudem werde die Einfahrt von Ortsfremden, die sich verfahren, schon mal zum Wenden genutzt.
"Unser Vermieter hat wegen der ausgefallenen Beleuchtung ein paar Mal beim Bürgermeister angerufen. Es hieß, es sei ein Kabel gebrochen und die beauftragte Firma könnte bei Frost nicht arbeiten", sagt Daniela Meyer. Doch der Frost ist inzwischen schon einige Tage vorbei. Und von den Problemen wegen der nicht beleuchteten Zufahrt seien immerhin zehn Anwohner unmittelbar betroffen, erklärt der Vermieter.
Bürgermeister Gerd Schröder weiß um die Problematik. "Es betrifft zehn Straßenlaternen am Strang zwischen Tostedter Straße und Höckel, da gab es einen Kurzschluss", erläutert er. Die angeforderten Techniker aus Schleswig-Holstein hätten die Gemeinde mehrfach vertröstet, sollen nun aber tätig geworden sein.
Wie berichtet, wurden in der Gemeinde Welle ab Januar neue LED-Straßenlaternen mit modernem Steuerungskonzept installiert. Eigentlich sollte das Licht angehen, sobald sich jemand im Bereich der Laterne bewegt oder daran vorbeifährt. Als die Schnittstelle für die "intelligente Steuerung" eingebaut wurde, begannen die Laternen vielfach grundlos zu blinken. Weil Treiber und Schnittstelle sozusagen nicht dieselbe Sprache sprechen, müssen die Laternen händisch - jede Lampe einzeln - programmiert werden. Das betrifft auch die zehn Laternen zwischen der Tostedter Straße und Höckel - also auch die vor dem Haus von Familie Meyer. Diese sollen nun in dieser Woche programmiert werden. "So langsam sind wir auf der Zielgeraden", sagt Gerd Schröder, der nun hofft, dass der Beleuchtungs-Ärger bald ein Ende hat.