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Friederike Wunsch ist neue Ansprechpartnerin in der Nachbarschaft Handeloh-Heidenau-Tostedt

Friedrike Wunsch möchte, das Kirche für Jugendliche ein Ort ist, zu dem sie gerne kommen (Foto: C. Wöhling)
bim. Tostedt. „Jugendliche finden sich oft nicht wieder in Gottesdiensten und Angeboten der Kirche. Ich möchte sie stärker ansprechen und ihnen mehr Angebote unterbreiten, damit Kirche ein Ort ist, zu dem sie gerne kommen“, sagt Friederike Wunsch. Die 27-Jährige ist neu in der Nachbarschaft Handeloh-Heidenau-Tostedt der Evangelischen Jugend und übernimmt die Elternzeitvertretung für Diakonin Delia Kreuch.
Friederike Wunsch stammt gebürtig aus Hannover. „Ich bin als Pastorentochter mit Kirche aufgewachsen“, sagt die sozial eingestellte junge Frau. Da kam es ihr wie eine Fügung vor, dass sie ihren Studiengang der sozialen Arbeit in Hannover mit Religionspädagogik verbinden konnte.
Danach absolvierte sie ein Anerkennungsjahr im Kirchenkreis-Jugenddienst Burgwedel-Langenhagen und arbeitete im Anschluss als Sozialarbeiterin an der Grundschule Godshorn: „Ich habe Schüler, Lehrer und Eltern individuell beraten und war Koordinatorin des Nachmittagsangebotes“, sagt Friederike Wunsch. Die Arbeit mit Gruppen fehlte ihr, zumal sie eine Grundausbildung in themenzentrierter Interaktion hat, so suchte sie nach einer neuen Aufgabe. Als ihr Freund Niklas Nadolny eine Anstellung als Diakon in der Nachbarschaft Neu Wulmstorf/Elstorf fand, suchte auch sie eine Betätigung in der Nordheide und bewarb sich als Elternzeitvertretung in der Johannes-Kirchengemeinde. „Die Verbindung zu Tostedt hat sofort gepasst“, sagt Friederike Wunsch.
Ihr großes Anliegen: „Wenn Jugendliche das Gefühl eines für sie sicheren Raumes haben, dann sind sie bereit, sich zu öffnen und ins Gespräch zu kommen. Wir bieten ihnen einen Ort, an dem sie so angenommen werden, wie sie sind.“ Ebenso wichtig sei die Verlässlichkeit der Kirche. „Außerdem ist Kirche ein Dienstleister für Jugendliche und Erwachsene. Wir dürfen sie nicht nur als Teamer und Ehrenamtliche sehen, die uns bei unserer Arbeit unterstützen, sondern wir müssen Angebote schaffen, bei denen sie sie selbst sein können“, so die 27-Jährige.
Deshalb sieht sie ihre Aufgaben als Nachbarschafts-Diakonin darin, Jugendarbeit zu vernetzen, Brücken zwischen den Gemeinden zu bauen und Begegnungsräume zu schaffen. Die Gemeinden würden vom Nachbarschaftskonzept, bei dem über Gemeindegrenzen hinaus geschaut wird, profitieren.
„Ich fühle mich wohl hier in der Nachbarschaft, in der viele Hauptamtliche arbeiten, dadurch besteht eine Vielfalt an Ideen und Kompetenzen. Die Zusammenarbeit klappt gut, es herrscht eine große Offenheit und ein gutes Miteinander“, sagt Friederike Wunsch. Mit ihrem Partner Niklas Nadolny lebt sie in Neu Wulmstorf, in ihrer Freizeit spielt sie Volleyball, guckt gern TV-Serien, spielt Gesellschaftsspiele und liest Bücher.
Nach der Rückkehr von Delia Kreuch im März 2017 werden sie sich die Nachbarschaftsarbeit teilen, mit einer halben Stelle wird Friederike Wunsch weiter im Kirchenkreis tätig sein.