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Junge Naturforscher entdecken Wespenspinnen

Die jungen Naturforscher präsentieren die Gläser mit den beiden Wespenspinnen (v. li.): Leon (10), Jarmo (5), Robert (10), Evelyn (12) und Wilhelm (5)
bim. Tostedt. Statt nach Schul- und Kindergartenschluss nachmittags vor der Konsole zu hängen oder zu bolzen, gibt es für Evelyn (12), Leon (10), Robert (10), Wilhelm (5) und Jarmo (5) nur ein Ziel: Ab in die Natur! Die jungen Tostedter toben durch die heimischen Gärten und den benachbarten Wald und haben auf einer brach liegenden Wiese in ihrer Nachbarschaft nun eine sensationelle Entdeckung gemacht: Wespenspinnen. In zwei Gurkengläsern pflegen sie zwei der Tierchen nun liebevoll und versorgen sie mit kleinen Grashüpfern.
"Wespenspinnen gelten hierzulande als exotisch", klären Evelyn und Leon auf. Als die Kids die gelb-schwarz-weiß gestreiften Spinnen eingefangen hatten, wollten die jungen Forscher natürlich gleich wissen, um was für eine Art es sich handelt. So fanden sie ebenso heraus, dass die farbenprächtigen, daumennagel-großen Tiere Weibchen sind. Wespenspinnen-Männchen sind kleiner und hellbraun gefärbt. "Eines der Weibchen hat auch Eier gelegt", erzählen die Kinder ganz aufgeregt, die die achtbeiningen Mädchen "Medusa" und "Tarantella" getauft haben.
Auch sonst hat das Quintett ein Faible für alles, was auf Wiesen kreucht und fleucht. "Wir sind gerne in der Natur, wenn das Wetter gut ist", sagt Leon, "es ist immer interessant, weil man ja auch mal neue Tiere findet." Die Kinder erfreuen sich an Schmetterlingen, Blindschleichen, Eichhörnchen und Rehen und haben die Entwicklung einiger Kaulquappen zu Fröschen verfolgt. Robert, der die erste Wespenspinne fand, versucht sich in der Grashüpferzucht. Und Leon hat bereits dreimal im Wildpark Schwarze Berge seinen "kleinen Tierpfleger" und einmal den "kleinen Falkner" gemacht.