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Beeinträchtigungen nicht zu erwarten: In Geesthacht geplante Ortsumgehung sorgte für Unmut in der Elbmarsch

Dankbar für die Unterstützung: Dr. Jörn Lütjohann (li.) und Michael Grosse-Brömer (Foto: oh)
ce. Elbmarsch. Eine in Geesthacht geplante Ortsumgehung sorgte jetzt für Unmut auf der gegenüberliegenden Elbseite. Zahlreiche Anwohner aus der Elbmarsch wandten sich an den dortigen CDU-Vorsitzenden Dr. Jörn Lütjohann und teilten ihm ihre Bedenken in puncto Verkehrssicherheit vor ihrer Haustür mit. "Es wurde befürchtet, dass sich die Verkehrsprobleme künftig von Geesthacht in Schleswig-Holstein auf die niedersächsische Seite verlagern", so Lütjohann.
Er schaltete den CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Grosse-Brömer ein und bat ihn, den Sachverhalt in Berlin vorzutragen. Daraufhin wurden die Planungsunterlagen und die den Umgehungsplänen zugrundeliegende Verkehrszählung erneut geprüft. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur teilte mit, dass sich durch die neue Trasse die Verkehrsqualität auch im Bereich der Elbmarsch verbessern werde. Die derzeit während der Hauptverkehrszeiten üblichen Staus auf der B404 würden künftig nicht mehr erwartet. Die angedachte Anbindung der Straßen via Ampelschaltung sei im Vergleich zum alternativen Kreisverkehr leistungsfähiger und würde einen besseren Verkehrsfluss bedeuten.
Michael Grosse-Brömer zeigte sich erfreut darüber, dass bei den Planungen nach einer länderübergreifenden Lösung gesucht wurde. "Nun warten wir mal ab, wie sich die Verkehrsströme entwickeln. Sollte es wider Erwarten zu Einschränkungen im Bereich der Elbmarsch kommen, werden wir uns der Sache umgehend annehmen", versicherte der Christdemokrat.