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Zeugnis bewegter Baugeschichte: Denkmalschutz-Stiftung zeichnet Hofanlage Ole Au in Oldershausen aus

Vor dem ausgezeichneten Reetdach-Haus (v. li.): Prof. Dr. Paul Lankisch, Günter Otte und Thomas Köpping
ce. Oldershausen. Die Hofanlage Ole Au in Oldershausen legt Zeugnis ab von einer bewegten (Bau-)Geschichte und ist deshalb von hoher regionaler Bedeutung. Um das "Kleinod" zu erhalten, fand kürzlich eine aufwendige Instandsetzung der Reetdächer statt. Zur Erinnerung an die Maßnahme wurde jetzt eine Bronzetafel am Haupthaus installiert. Hofanlagen-Besitzer Günter Otte nahm die Tafel von Prof. Dr. Paul Georg Lankisch, Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), und Thomas Köpping von Lotto Niedersachsen entgegen. Beide Institutionen hatten die Instandsetzung finanziell unterstützt.
Das Anwesen besteht aus dem Haupthaus von 1706, dem Bohlenspeicher von 1623 und einem weiteren Speicher aus dem Jahr 1750. Alle Gebäude sind Fachwerkkonstruktionen und reetgedeckt, nur der Wohnteil des Haupthauses ist ein massiver Anbau. Das Ensemble wurde in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich und umfangreich saniert von Günter Otte und Ehefrau Renate, die dort seit 30 Jahren wohnen. Wolfgang Küchenmeister von der Denkmalschutzbehörde des Landkreises begleitet die Entwicklung der Hofanlage seit gut 20 Jahren. "Im Kreis Harburg ist die Anlage mit ihren aus verschiedenen Jahrhunderten stammenden Bestandteilen einmalig", so Küchenmeister beeindruckt.
Im vergangenen Jahr ließ sich eine Restaurierung des Reetdaches nicht weiter aufschieben. Dabei griff die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Ottes unter die Arme. Der Oldershausener Hof ist eines von über 300 Projekten, die die DSD dank Spenden und Mitteln der Lotterie "Glücks-Spirale", der Rentenlotterie von Lotto, allein in Niedersachsen fördern konnte.