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Fredenbeck: Startschuss für Wohnanlage

Stellten das Projekt im Rathaus vor (v. li.): Fredenbecks Bürgermeister Hans-Ulrich Schumacher, Ideengeber Thomas Osterkamp, Investor Dr. Wolfgang Röhr und Samtgemeinde-Bürgermeister Ralf Handelsmann

Thomas Osterkamp hat einen Investor für sein Wohnprojekt gefunden / Kita könnte integriert werden


sb. Fredenbeck. Vor rund fünf Jahren hatte Thomas Osterkamp aus Fredenbeck-Wedel die Idee, zwischen Fredenbeck und Deinste eine service-orientierte Wohnanlage für alle Generationen zu schaffen. Nach aufwendiger Suche hat er jetzt einen Investor für das Projekt gefunden: Als Dr. Wolfgang Röhr von der "Villa Vitalia Gesundheit & Pflege AG" in Hamburg von Osterkamps Vision erfuhr, war er sofort Feuer und Flamme.

Nach intensiven Gesprächen zwischen Ideengeber, Investor und Politik hat Dr. Röhr Mitte August das 2,3 Hektar große Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft des Deinster Golfplatzes für das Projekt gekauft. Rund 30 Millionen Euro will er in das Projekt investieren. Baubeginn soll im Sommer 2016 sein. Läuft alles nach Plan, können Ende 2017 die ersten Wohnungseigentümer und -mieter einziehen.

Als "richtige Idee am richtigen Fleck" bezeichnet Dr. Röhr die Wohnanlage, die den Namen "Quartier am Golfplatz" erhalten soll. "Fredenbeck hat seinen Bewohnern viel zu bieten", sagt der Investor, der sich selbst als "Nischen-Spezialist" bezeichnet und mit seinem Unternehmen "Villa Vitalia" Projekt-Entwicklung und Finanzierung aus einer Hand bietet. "Die vielfältige Natur, die gute Infrastruktur und die Nähe zum Golfplatz und zur Deinster Mühle haben mich sofort begeistert", schwärmt Dr. Röhr.

Die Anlage soll rund 70 barrierefreies Apartments, aufgeteilt in sechs "Wohnvillen" sowie zirka 60 Pflegeapartments umfassen. Hinzu kommt eine Passage mit Wellnessbereich, Café, Kiosk und mehr. Neben Senioren sollen sich dort auch junge Familien mit und ohne Kinder wohlfühlen. Deshalb hat der Investor gemeinsam mit der Gemeinde Fredenbeck die Idee entwickelt, auf dem Gelände auch eine Kita zu bauen. Darüber sollen Gemeinde- und Samtgemeinde-Rat noch in diesem Monat entscheiden. Des Weiteren muss sich die Lokalpolitik erneut mit dem Bebauungsplan für das Gelände befassen. Denn der Investor möchte die Gebäude abweichend von der ursprünglichen Planung alle nach Süden ausrichten und die Anlage weitestgehend autofrei gestalten.