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Ölfilm verunreinigt Oste bei Kranenburg

Die Feuerwehr wurde zu einem Einsatz auf der Oste gerufen (Foto: Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten/Hillyer-Funke)

Viele Helfer waren Samstag und Sonntag im Einsatz


ab. Landkreis. ab. Landkreis. Ein Anwohner aus Kranenburg schlug Samstagabend Alarm und meldete einen Ölfilm auf der Oste. Über die Einsatzleitstelle wurden mehrere Ortsfeuerwehren, das Umweltamt des Landkreises Stade und die Wasserschutzpolizei Stade alarmiert.

Der ca. 100 Meter lange und acht Meter breite Ölfilm floss mit dem Strom in Richtung Mündung. Der Dieselgeruch war laut Wasserschutzpolizei schon aus einiger Entfernung zu riechen.

Um eine weitere Ausbreitung zu unterbinden wurde in Höhe der Bundesstraße 73 die erste Ölsperre ausgebracht, an der Fährstelle Brobergen die zweite.
Während der Arbeiten stieß ein Boot der Feuerwehr Gräpel mit Treibholz zusammen und kenterte. Die drei Mann starke Besatzung konnte zügig aus dem Wasser gezogen werden und kam ohne größeren Schaden davon.
Auch am Sonntag waren die Wehren noch einmal vor Ort: Durch die Auswirkungen der Gezeiten hatte sich die Ölsperre verschoben. Der Einsatz zog sich bis in den Sonntagvormittag hin.

Möglicherweise ist das Öl aus einem an einem Ponton befestigtem Arbeitsboot ausgetreten, das bei der Ortschaft Klint in der Oste liegt. Das Boot wurde am Sonntag gegen 15 Uhr aus der Oste gezogen. Ersten Untersuchungen zufolge stammen die ölhaltigen Stoffe aus dem Boot.
Insgesamt waren aus drei Landkreisen etwa 160 Kräfte der Feuerwehr, der DLRG, des DRK, der Polizei sowie Mitarbeiter von Behörden im Einsatz.