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"Eine schöne Bereicherung für uns"

Bei der Jubiläumsfeier (v. li.): Dierk Neubauer, Margarete Cordes, Else Gottschling und Hella Kruse (Foto: Christina Lütchens)

Damenabteilung des Schützenvereins Garstedt-Wulfsen feierte 50-jähriges Jubiläum

ce. Garstedt/Wulfsen. Im Jahr 1965 wurde eine engagierte siebenköpfige Frauenriege nach mehreren vergeblichen Versuchen im bis dahin ausschließlich aus Männern bestehenden Schützenverein (SV) Garstedt-Wulfsen aufgenommen. Das war die Geburtsstunde der Damenabteilung des SV, die kürzlich ihr 50-jähriges Jubiläum feierte.
"Der erste Übungsabend fand im Gründungsjahr unter der Anleitung des damaligen Schießwartes Walter Baden statt, dessen Amt später Erich Beecken übernahm", blickte die amtierende Damenwartin Hella Kruse auf der Jubiläumsfeier zurück. 1966 wurde die erste Damenbeste ermittelt, seit 1978 wird alljährlich die Damenkönigin proklamiert.
Ab 1976 gehörte Margarete Cordes (heute 78) als erste Damenwartin dem Schützenvereins-Vorstand an. Sie und ihre Schwester Else Gottschling (88) sind noch heute Mitglieder der Damenabteilung. "Beide sind zwar nicht mehr aktiv, aber zum Schützenfest und zur Weihnachtsfeier kommen sie immer noch gerne", freute sich Hella Kruse. Sie selbst leitet die Damenabteilung seit 1996.
1985 und 1990 feierte die Gruppe ihr 20- bzw. 25-jähriges Bestehen. Beim 40. Geburtstag unternahm sie eine dreitägige Ausfahrt nach Wien.
Auf dem jüngsten Jubiläumsfest waren sich die Bürgermeister von Garstedt und Wulfsen einig, dass "ein Dorf ohne Vereinsleben doch schrecklich langweilig" sei, und freuten sich über die aktiven Schützendamen. Auch Schützenvereins-Vorsitzender Dierk Neubauer möchte sie nicht missen: "Sie sind für uns eine schöne Bereicherung."
- Mit dem Abschießen beendeten sie Schützen jetzt ihre Saison. Dabei wurden Tobias Dettmering als neuer Vizekönig des Vereins und Sarah Kamenz als Vogelkönigin proklamiert. Beim Schießen um den Titel "Beste der Königinnen" traf Claudia Wessels ins Schwarze. Der Königinpreis ging an Hella Kruse, der Königspreis an Gerd Hinrichsen.