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Krippe in Garstedt ist beschlossene Sache

Mit dem Krippen-Modell (v. li.): die Architekten Lars und Franziska Neuwald sowie Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause
ce. Garstedt. Die geplante neue Kinderkrippe im ehemaligen Garstedter Feuerwehrhaus ist beschlossene Sache. In seiner jüngsten Sitzung gab der Gemeinderat grünes Licht für eine Abweichung vom geltenden Bebauungsplan "Dorfmitte", damit der Hort errichtet werden kann.
In einer vorangegangenen Ratssitzung waren die Krippenpläne der Samtgemeinde Salzhausen als Träger von den Garstedtern abgelehnt worden, da diese sich an der Lärchenholzverschalung des Hauses störten, die im ursprünglichen B-Plan nicht vorgesehen ist. Daraufhin wurden nun die mit dem Projekt beauftragten Architekten Lars und Franziska Neuwald vom Seevetaler Büro "nhp partnership" eingeladen, um die Vorzüge der Gestaltung zu erörtern. "Wir wollen nachhaltig bauen für die kommenden Generationen", hob Lars Neuwald hervor. Es würden natürliche und nachwachsende Baustoffe verwendet und zum Wohle der Kinder so weit wie möglich auf Chemie verzichtet. "Aus ökologischen Gründen wird das Holz deshalb nicht mit Spezialfarben bunt bemalt", so Franziska Neuwald. Die bisherigen Tore für die Feuerwehreinfahrt würden durch eine großzügige Fensterfront ersetzt.
In der neuen Krippe sollen auf 180 Quadratmetern 15 Jungen und Mädchen im Alter von einem bis drei Jahren betreut werden. Die ehemalige Halle für die Einsatzfahrzeuge wird künftig Aufenthaltsraum für den Nachwuchs, zudem werden Ruheräume für die Kleinen eingerichtet. Die Baukosten wurden mit rund 210.000 Euro beziffert, wobei die Samtgemeinde Zuschüsse aus Landesmitteln erhält. Eröffnet werden soll die Krippe voraussichtlich im Frühherbst.