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"Das ist kein Wunschkonzert!": Brandschützer der Samtgemeinde Salzhausen fordern Abarbeitung des Feuerwehrbedarfsplans

Steht im Bedarfsplan an oberster Stelle: der Neubau des bereits 1978 errichteten Feuerwehrgerätehauses
ce. Salzhausen. Die Feuerwehren in der Samtgemeinde sind derzeit in Sachen Leistungsfähigkeit gut aufgestellt. Damit das so bleibt, empfahl der Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten in seiner jüngsten Sitzung dem Samtgemeinderat einstimmig, einen Feuerwehrbedarfsplan zu beschließen. Dabei handelt es sich um einen strategischen und konzeptionellen Leitfaden für die kurz-, mittel- und langfristige Weiterentwicklung des Brandschutzes. Über die im Plan enthaltenen Empfehlungen für konkrete Maßnahmen solle die Verwaltung - so der Ausschuss - in den Entscheidungsgremien jeweils abstimmen lassen, wenn die Umsetzung der Vorhaben erforderlich sei.
Der Bedarfsplan wurde im Auftrag der Samtgemeinde von der auf derartige Konzepte spezialisierten Firma Saveplan aus Nordrhein-Westfalen erstellt. Beteiligt daran waren die Salzhäuser Verwaltung und Vertreter der Feuerwehren.
"Wenn der Plan beschlossen wird, hat er bindende Wirkung, muss abgearbeitet werden und ist kein Wunschkonzert. Man kann dann zwar - auch vor dem finanziellen Hintergrund - über Zeiträume sprechen, wann was umgesetzt wird. Man kann aber nicht darüber diskutieren, ob die Maßnahmen realisiert werden sollen", betonte Gemeindebrandmeister Dieter Mertens. An erster Stelle auf dem Plan stehe der seit vielen Jahren angedachte, oft aus Geldgründen aufgeschobene, nun aber räumlich und technisch dringend erforderliche Neubau des 1978 errichteten Feuerwehrgerätehauses in Putensen. An zweiter Stelle folge die schon vor längerer Zeit beantragte Erweiterung bzw. ein Neubau des Brandschützer-Domizils in Salzhausen. "Das bestehende Gerätehaus am Rathaus ist zu klein, auch weil die im Laufe der Jahre angeschafften Einsatzfahrzeuge immer größer wurden", erklärte Dieter Mertens nach der Ausschuss-Sitzung gegenüber dem WOCHENBLATT.
"Der Platz für unser Löschfahrzeug reicht im Gerätehaus kaum aus. Wir haben kaum Lagermöglichkeiten und keinen Raum für unsere Jugendwehr", brachte Putensens Ortsbrandmeister Karsten Supplieth die Nöte seiner Wehr im Gespräch mit dem WOCHENBLATT auf den Punkt. "Diese Missstände müssen in Angriff genommen werden."