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„Den Busverkehr entzerren“ / Rolf Niefind aus Kakenstorf hat Verkehrsbewegungen an Kreuzung B75/K45 gezählt

Dieses Bild zeigt das Chaos an der Kreuung zu Stoßzeiten: rechts der Rückstau in die Lange Straße, weil die Linksabbieger von dort kaum auf die B75 kommen. Im Hintergrund ein Wahlplakat der SPD mit der Forderung "Hier einen Kreisel bauen" (Foto: Rolf Niefind)
bim. Kakenstorf. Rolf Niefind aus Kakenstorf ist leidenschaftlicher Zähler. Bislang vorrangig von Zügen, um die Auslastung von Schienenstrecken zu dokumentieren. Aber er zählte kürzlich auch die Kfz-Bewegungen auf der B75 und nahm - sozusagen als „Abfallprodukt“ - die Situation an der gefährlichen Kreuzung B75/Lange Straße (K45) in Kakenstorf, hinter der unmittelbar die Zufahrt zur Rudolf-Steiner-Schule liegt, näher in Augenschein. Wie berichtet, fordern Eltern und Schulleitung sowie Bürgermeister Heiko Knüppel dort eine nachhaltig sichere Lösung, in Form einer Linksabbiegespur aus Richtung Trelde oder eines Kreisverkehrs
Was Rolf Niefind u.a. beobachtete: „In der Zeit von 7.55 bis 8.10 Uhr kommt es hier zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Acht Busse sowie rund 100 Kfz müssen in dieser Zeit die Rudolf-Steiner-Schule anfahren und wieder verlassen. Dabei differieren die Anzahl der Kfz auf der B75. Von Trelde kommen zwischen 15 und 30 (Linksabbieger), von Tostedt kommend sind es stabil um die 30 (Rechtsabbieger) Fahrzeuge. Drei Busse kommen von Tostedt, drei von Trelde (Linksabbieger) und zwei, manchmal drei, aus Kakenstorf. Dieser Verkehr muss durch das Nadelöhr, die Einfahrt von der K45 zur Rudolf-Steiner-Schule. Aufgrund der Enge können zwei Busse beim Schulgelände nicht gleichzeitig ein- und ausfahren. Erschwerend kommt hinzu, dass fast alle Busse in einem Zeitraum von unter fünf Minuten ein- und auch wieder ausfahren“, so Niefind.
Linksabbieger von Trelde müssten nie länger als 30 Sekunden warten. Anders sieht es zu den Stoßzeiten für die Linksabbieger von der K45 auf die B75 aus. Ortskundige helfen sich dann schon mal selbst, indem die Beifahrer auf die Fußgängerampel drücken.
Inzwischen kann es auch aus Richtung Tostedt zu Staus kommen, da die Rechtsabbieger keine Abbiegespur mehr haben. „Dies ist immer dann der Fall, wenn das Nadelöhr Einfahrt Schule dicht ist“, so Niefind.
Das sind nach Ansicht des Kakenstorfers Möglichkeiten mit denen sich Abhilfe schaffen ließe:
• Umgehende Wiederherstellung der Rechtsabbiegespur aus Richtung Tostedt;
Entzerrung der Ankunftszeiten der Busse (Fünf-Minuten- durch Zehn-Minuten-Korridor ersetzen);
• die Ampel in der Zeit von 7.50 bis 8.10 Uhr so programmieren, dass es Rotlichtphasen gibt. Das erleichtert zumindest den Abfluss der Busse und Kfz nach Tostedt;
• Busse aus Tostedt nicht mehr die Schule direkt anfahren lassen, sondern die Haltestelle an der B75 benutzen. Die Schüler müssten dann allerdings 500 Meter zu Fuß gehen;
• Linksabbiegespur von Trelde her schaffen - wie an der B75 Richtung Westen bei Todtglüsingen.
Ein Kreisverkehr sollte nach Rolf Niefinds Ansicht als teuerste und die Natur am meisten schädigende Bau verworfen werden.