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Mit einfachen Mitteln viel für den Bachlauf bewirkt

Thomas Meyer mit Mädchen und Jungen, die sich an der Renaturierung des Sprötzer Bachs beteiligten
bim. Kakenstorf. "Man braucht keinen großen Aufwand und viel Geld. Was wir machen, ist einfach und effektiv", sagt Thomas Meyer von den Naturschutzfreunden Estetal zu der Renaturierung eines Abschnitts des Sprötzer Bachs bei Kakenstorf. Der widmeten sich auf Einladung der Naturschutzfreunde und des Jugendzentrums Tostedt einige junge Naturschützer zwischen sieben und elf Jahren im Rahmen des Ferienprogramms.
"Die Heidebäche sind alle versandet. Libellen und Fische brauchen aber Steine, um dort ihre Eier abzulegen. Dort, wo Steine liegen, wird der Sand weggespült. Dahinter bildet sich eine kleine Sandinsel", erläutert Thomas Meyer. Deshalb brachten die Kinder an verschiedenen Stellen Steine in den Bach, die auch dafür sorgen, dass der Strom dort verengt wird, wodurch das Wasser schneller fließe und abkühle. Auch das komme zum Beispiel Libellen zugute, deren Eier sich unter 18 Grad entwickeln, so Meyer. Das Material für die Renaturierungsmaßnahme hatte ein Landwirt zur Verfügung gestellt.
Die Naturschutzfreunde Estetal haben am Sprötzer Bach am Moorweg seit Monatsanfang eine knapp ein Hektar große Wiese gepachtet, die zur Schmetterlings- und Libellenwiese entwickelt werden soll. Dort sollen künftig auch zwei Rinder grasen.
Mit ihrem Einsatz sorgten die Kinder mit dafür, dass wieder Leben in den Heidebach kommt.