Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Tostedter Kinder besuchen den Hof Dallmann in Dohren

Die Kinder waren begeistert von der Begegnung mit den Kühen (Foto: Marion Wenner)
bim. Tostedt. Woher kommt die Milch? Das wollten 42 Mädchen und Jungen aus dem Kinderhaus Dieckhofstraße wissen und machten sich in Begleitung der stellvertretenden Kinderhaus-Leiterin Simone Jancke und mehrerer Erzieherinnen auf den Weg zum Hof Dallmann in Dohren. Dort erfuhren sie u.a., wie Kühe gehalten werden und wie Joghurt entsteht. Alle Fragen wurden von Jürgen Dallmann und seinem Sohn Henrik sowie dessen Frau Elisabeth kindgerecht beantwortet.
Aufgeregt trafen die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren auf dem Hof Dallmann ein. Zunächst erläuterte Jürgen Dallmann den Kindern ein paar Regeln für die Hofführung. Anschließend schenkte Elisabeth Dallmann jedem der jungen Besucher ein Glas frische Milch ein, die genüsslich zum mitgebrachten Proviant getrunken wurde.
Und schon ging's zu den Kühen. Neugierig reckten sie den Kindern die Köpfe entgegen. Für manchen war dabei der ländlich "würzige" Geruch im Kuhstall gewöhnungsbedürftig. Jeweils eine der Kühe lief brav zum neuen Melkroboter, der jedes Euter per Laser und Sensoren erkennt.
Beim Thema Bauernhof, das die Kinderhaus-Schützlinge kürzlich mit ihren Erzieherinnen bearbeitet haben, durfte natürlich ein großer stattlicher Trecker nicht fehlen. Den Wunsch, einmal auf dem Trecker-Sitz zu thronen und sich wie ein Bauer oder eine Bäuerin zu fühlen, erfüllte Jürgen Dallmann den Kindern gern.
Anschließend ging es in die Molkerei. Dort durften die Kinder einen Blick durch die Glastür werfen und den Mitarbeitern, die hier u.a. Käse, Joghurt und Quark herstellen, bei der Arbeit zusehen.
Abgerundet wurde die Hofführung mit dem Besuch eines kleinen Kälbchens und einiger brauner Ziegen. Am Ende wartete noch eine Art Ausdauer-Aufgabe auf die zumeist recht ungeduldigen Kleinen: Butter machen. Dafür goss Elisabeth Dallmann etwas Sahne in die mitgebrachten Schraubgläser. Und dann hieß es "schütteln, schütteln, schütteln", bis ein fester Butterklumpen entstand. Und so waren fast zwei erlebnisreiche Stunden ganz schnell vergangen, bevor es zurück in die Dieckhofstraße ging und zu den Eltern, denen die Jüngsten stolz die selbst gemachte Butter präsentierten.