Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Chancenlos gegen das Wetter

Viele Vereine hatten sich für die Generationen Olympiade abwechslungsreiche Spiele überlegt

38 Teams starteten bei der Generationen Olympiade im Rathauspark.

mum. Buchholz. Diese Veranstaltung hätte wirklich besseres Wetter verdient! Am Samstag fand im Buchholzer Rathauspark zum vierten Mal die Generationen Olympiade statt. 21 Vereine und Institutionen hatten sich tolle Spiele und Aktionen einfallen lassen, um die Sportlichkeit - aber auch das Wissen - der Teilnehmer zu testen.
„Wir wollten den Austausch und das Miteinander der Generationen fördern“, so Stadt-Sprecher Heinrich Helms. „Ich denke, das ist trotz des chaotischen Wetters recht gut gelungen.“ Bereits nach gut eineinhalb Stunden musste das Spektakel am Samstag unterbrochen werden. Ein schweres Unwetter war mit Starkregen und Hagelschauern über die Veranstaltungsfläche gezogen. Doch nach einer Pause ging es weiter. Zwar hatte sich die Wiese in eine Moorlandschaft verwandelt. Doch davon ließen sich Teilnehmer und die Veranstalter nicht entmutigen. Doch als am Nachmittag wieder der Regen einsetzte, entschlossen sich die Organisatoren, die Veranstaltung eine Stunde früher als geplant zu beenden. Bis dahin hatten sich insgesamt 38 Team an den Start gemacht. „Eine beeindruckende Zahl“, so Helms.
Zum ersten Mal dabei war der Zusammenschluss „Jugend für Flüchtlinge“ („JufüFlü“). Die etwa zehn engagierten Teenager im Alter zwischen 15 und 18 Jahren können sich mit ihrem Engagement wirklich sehen lassen. Unter anderem geben sie dreimal in der Woche Deutschunterricht und übernehmen regelmäßig samstags die Organisation im „Café International“ in der Neuen Straße. „Als nächstes bereiten wir einen Ausflug in den Heide Park mit minderjährigen Flüchtlingen vor“, sagt Leonie Anders. Gemeinsam mit zwei Flüchtlingen hatte sie am Vortag der Veranstaltung stundenlang afghanische Spezialitäten zubereitet.
„Für uns ist diese Veranstaltung auch wichtig, um neue Helfer zu finden“, sagt Niklas Eggers. Einige der Schüler stehen kurz vor dem Abitur und sind daher zeitlich eingeschränkt. „Es wäre toll, wenn sich junge Menschen finden würden, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten“, so Eggers.