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Grüner im Gegenwind

Kritik an Grünen-Sprecher Zinnecker wegen seiner Haltung zum Ostring nach dem Bürgerentscheid


rs. Buchholz. Bei etlichen Buchholzern hat Grünen-Chef Joachim Zinnecker offenbar den Nerv getroffen. Auf seinen Leserbrief im WOCHENBLATT vom13.03, in dem er CDU, FDP und dem Bürgermeister unter anderem vorwirft, seit Jahren jede Verbesserung der Verkehrssituation mit Hinweis auf den zu erwartenden Ostring zu verhindern, gibt es ein breites Echo.
In einem offenen Brief an Bürgermeister Wilfried Geiger, FDP-Fraktionschef Arno Reglitzky und das WOCHENBLATT schreibt Franz-Hartwig Betz, Chef der weltweit tätigen gleichnamigen Holding: "Die Grünen sind einer der Befürworter von Bürgerentscheiden. Aber wenn dieser Bürgerentscheid nicht in die Ideologie der Grünen hineinpasst, finde ich es geradezu unanständig, weiter gegen den Mehrheitswillen der Bürger anzurennen." Die Kritik hat Gewicht, weil der Unternehmer bekanntlich nicht zu den besten Freunden des Bürgermeisters und der CDU/FDP zählt.
Und Jürgen Ulbricht meint: "Auch wenn Herr Zinnecker immer wieder auf die Unsinnigkeit des Ostrings hinweist, sollte er nicht vergessen, dass sich die Bürger schon zweimal mit großer Mehrheit für den Ostring entschieden haben."
Erich Hirt, Anwohner der verkehrsgeplagten Hamburger Straße, schreibt unter anderem: "Sie geben ja zu, dass sie eine vernünftige Umgehung Jahrzehnte verhindert haben, wollen aber mit ihrem Brief mal wieder die Buchholzer Bürger verdummen. Überlegen Sie sich, was Sie schreiben, es könnte sich bei der nächsten Wahl negativ für Sie auswirken."
Noch eine Reihe von Bürgern wenden sich dagegen, dass Joachim Zinnecker an der Spitze der Grünen auch bei der Diskussion um das Mobilitätskonzept der Stadt Buchholz weiter Front gegen den Ostring macht. Die Vorwürfe gipfeln in Vorwürfen, der Grünen-Politiker, der in der Nähe der geplanten Ostring-Trasse wohnt, stelle sein persönliches Wohl über das der Stadt. Und das nach dem Bürgerentscheid, bei dem sich über 61 Prozent der Urnengänger für die Beibehaltung der Ostringplanung ausgesprochen haben.