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Sorge um den Nachwuchs: Innungsversammlung der Karosserie- und Fahrzeugbauer

Freuen sich über die gute Auftragslage für Karrosserie- und Fahrzeugbauer: Andreas Baier (Kreishandwerkerschaft, li.) und Obermeister Helge Krüger
as. Nenndorf. „Wir haben die Bude voll“, freute sich Helge Krüger, Obermeister der Karosserie- und Fahrzeugbau-Innung Nordostniedersachsen, jüngst auf der Innungsversammlung im Rosenhof über die positive Auftragslage. Zu schaffen mache den Karosserie- und Fahrzeugbauern der Fachkräftemangel, so Krüger. Teilweise sei es sehr schwierig, qualifizierten Nachwuchs für eine Lehre zu finden.
Zur Zeit werden in der Innung insgesamt elf Lehrlinge im ersten Lehrjahr, 20 Lehrlinge im zweiten, 17 Lehrlinge im dritten und 15 Lehrlinge im vierten Lehrjahr ausgebildet.
Auch die Frage, wie die Lehrlinge besser auf ihre Abschlussprüfungen vorbereitet werden können, sorgte für Diskussionen. Bei der Unterrichtsgestaltung sahen einige Anwesende noch ein deutliches Steigerungspotenzial vor allem bei der Qualität, was die Vermittlung und Aufbereitung, aber auch die Auswahl der Themen angeht.
Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Andreas Baier, machte auf die „Sprint-Klassen“ für Flüchtlinge aufmerksam, in denen Männer und Frauen im Alter von 16 bis 21 Jahren Sprach- und Integrationskurse belegen, mit dem Ziel, zum Ausbildungsbeginn im Sommer qualifiziert für eine Lehrstelle zu sein. „Etwa 25 Prozent der Schüler könnten laut BBS fürs Handwerk geeignet sein“, sagte Andreas Baier.
Finanziell ist die Innung, in der 27 reguläre Mitglieder und ein Gastmitglied vertreten sind, gut aufgestellt: Bei Einnahmen von 122.326 Euro und Ausgaben von 25.705 Euro ergibt sich ein Bestand von 96.621 Euro.