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Großübung von Polizei und Rettungsdienst: Auto rast in Menschengruppe

tk. Stade.  "Lebensbedrohliche Einsatzlage" hießt das  Szenario einer Übung am Freitagvormittag in Stade-Wiepenkathen. 200 Einsatzkräfte aus den Polizeidienststellen des Landkreises sowie des Rettungsdienst von DRK, Johannitern, Maltesern und Gard, das
Notfallseelsorger-Team, die Drohnencrew der DLRG Horneburg/Altes Land und der Feuerwehr Wiepenkathen wurden zu dieser von der Polizei unte rder Leitung des Leiters Einsatz, Polizeioberrat Andreas Kunath und einer Vorbereitungsgruppe vorbereiteten Übung alarmiert.

Angenommen wurde zunächst ein Verkehrsunfall, bei dem eineunb e kannte Person mit ihrem Fahrzeug in eine Menschenmenge an einer Bushaltestelle gefahren war. Dabei war es zu einem Toten sowie mehreren Schwer- und Leichtverletzten gekommen. Als die ersten
Polizei- und Rettungsdienstkräfte am Einsatzort eintrafen, flüchtete eine Person und verschanzte sich in einer nahegelegenen Lagerhalle. Dort konnte der Unbekannte dann von den eingesetzten Beamten gestelltwerden. Bei einem Schusswechsel mit der Polizei wurde die Persongetötet - so der Übungsablauf.

Sinn dieser Übung war es, ein derartiges Szenario durchzuspielen um  festzustellen wie gut Polizei und Rettungsdienstauf eine solche Situation im Landkreis Stade vorbereitet sind.
Unter den Augen zahlreicher Übungsbeobachter von Landkreis, Hansestadt, der Polizeidirektion Lüneburg und den umliegenden Polizeiinspektionen  konnten die eingesetzten Kräfte die Übungerfolgreich bewältigen, die "Verletzten" aus dem Gefahrenbereich retten und über eine Patientensammelstelle nach Erstversorgung durch den Notarzt und den Rettungsdienst angenommen in die Krankenhäuserbringen.Nachdem der mutmaßliche Täter gestellt und erschossen  - es wurden natürlich nur Platzpatronen verwendet - liefen die"normalen" Ermittlungen, die in einem solchen Fall anstehen, wie Spurensicherung und Tatortarbeit an.Nach Ansicht des Übungsleiters wurde das Ziel der Übung in allen Bereichen erreicht. Den Einsatz leitete der Leiter derPolizeiinspektion Stade, Polizeidirektor Torsten Oestmann: "Die Übung hat gezeigt, dass die Polizei und der Rettungsdienst im Landkreis Stade gut auf eine solche, möglichst nie eintreffende Lage eingestellt sind, die Zusammenarbeit zwischen den
Beteiligten einwandfrei funkt ioniert und alle höchstprofessionell damit umgehen."