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Buxtehuder IGS-Schulleiterin zieht nach einem Jahr Bilanz

Sie setzt auf Gespräche und Kooperationen und hat damit innerhalb eines Jahres viel auf die Beine gestellt: die Schulleiterin der IGS, Christiane Holst-Hakelberg

Christiane Holst-Hakelberg: "Gezielt fördern und fordern"


ab. Buxtehude. ab. Buxtehude. Sie lenkt ein großes Schiff und behält dabei das Steuer fest in der Hand: Christiane Holst-Hakelberg, seit einem Jahr Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule (IGS) Buxtehude, ist mit ihrem Wechsel von der Grundschule am Stieglitzweg an die IGS ins Zentrum Buxtehudes zufrieden.
„Ich bin nach einem Jahr immer noch sehr glücklich. Für mich war es ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt sie. Ihre langjährigen Erfahrungen als Lehrkraft in der Sekundarstufe eins und als Schulleiterin am Stieglitzweg habe sie gut einbringen können.

„Die Eltern in Buxtehude und Umgebung können sich glücklich schätzen, dass sie aus so vielen guten Schulen auswählen können“, betont sie und sieht kein Gerangel der weiterführenden Schulen um Schüler. Christiane Holst-Hakelberg setzt auf ein Miteinander, wobei sie gerne möglichst viele mit ins Boot holen möchte: das Lehrerkollegium und die Schüler, dazu die Eltern und auch die Schulleiter anderer Schulen. „Wir möchten kein Inselleben führen“, erklärt sie. „Wir zeigen uns offen, suchen das Gespräch und streben Kooperationen an.“ Mit der BBS, der Berufsbildenden Schule, steht das IGS-Leitungsteam bereits in engerem Kontakt, das Gespräch mit der Halepaghenschule fand kürzlich statt. Als nächstes folgt jenes mit dem Gymnasium Süd.

Gemeinsam mit ihren beiden Kollegen in Leitungsfunktion, dem stellvertretenden Schulleiter Dr. Nils Kulik und der didaktischen Leitung Andrea Jahns, konnte Holst-Hakelberg schon einiges auf den Weg bringen, wie beispielsweise kurz nach ihrem Dienstantritt eine weitere Sprachlernklasse und im Verlaufe des Schuljahres das Schulprogramm. „Wir sind ein Dreierteam, das verlässlich arbeitet“, betont die Schulleiterin. Die Schule werde nach und nach gut ausgestattet, das Lehrerkollegium sei sehr engagiert. Im Mittelpunkt stehe vor allem die individuelle Förderung der Schüler. „Wir möchten zur selbstständigen Arbeit hinführen und, wenn wir eine Begabung erkennen, diese gezielt fördern.“ Dabei helfe auch das breit gefächerte Ganztagsangebot. Das Musikangebot habe sich ebenfalls sehr positiv entwickelt, ein Musical-Projekt in Jahrgang 5 in Zusammenarbeit mit der Kreisjugendmusikschule und eine stetig wachsende Bläsergruppe seien hier als Beispiele zu nennen. Sprachreisen ergänzten die umfangreichen Lernfelder.

Zu Beginn des laufenden Schuljahres gab es einen großen Schüler-Zulauf in den fünften Klassen. „Wir fahren fünfzügig und unterrichten Schüler, die ein breites Spektrum an Leistungsniveaus, Talenten und Begabungen mitbringen“, erläutert die Schulleiterin. Daher ist es pädagogisches Prinzip, sowohl zu fördern als auch zu fordern, wobei das Thema Inklusion ebenfalls eine wichtige Rolle spiele. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese Heterogenität unter dem Dach der IGS vereinen. Durch unsere Unterrichtsorganisationsformen ermöglichen wir spezielle Lern­erfahrungen.“
Ab 2020 kann an der IGS das Abitur gemacht werden - die Oberstufe wurde zum Ende des vergangenen Jahres von der Landesschulbehörde genehmigt. Die Einführungsphase beginnt im nächsten Sommer. Auch in Richtung Abitur möchte Christiane Holst-Hakelberg pädagogische Besonderheiten der IGS verwirklicht wissen. Beratung und Unterstützung werden weiterhin im Mittelpunkt stehen.

Es werden drei Profile angeboten: ein naturwissenschaftliches, ein fremdsprachliches und ein gesellschaftswissenschaftliches. Der weiteren Aufbauphase blickt Holst-Hakelberg ebenfalls positiv entgegen.