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Von Shanghai nach Krautsand

Die Chinesen mit Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch (li.) auf der Elbinsel

Chinesen legen auf ihrer "New Silk Road Rallye" 16 000 Kilometer zurück und steuern Krautsand an

ig. Krautsand. "Sie haben manchmal gelitten. Dennoch haben alle durchgehalten", sagt Liu Guosheng, Organisator einer ungewöhnlichen Auto-Rallye. Der Geschäftsführer von "China-Tours" begleitete 26 Chinesen von Shanghai nach Hamburg. Nach 53 Tagen über Stock und Stein erreichten die Teilnehmer am vergangenen Wochenende die eigentliche Endstation Hamburg - und fuhren weiter nach Krautsand.
Den Coup landete Svend-Jörk Sobolewski, der schon zwei Mal mitreiste, auch schon die Regie führte. "Allerdings von Hamburg nach Shanghai", so der Krautsander. 16.000 Kilometer legten die Fahrer in 13 Autos entlang der berühmten Seidenstraße zurück. Die Truppe startete am 26. Mai in Shanghai, durchquerte zehn Länder, darunter Usbekistan, Russland und Kasachstan. Der einzige deutsche Teilnehmer war Rentner Karl Urban, der früher bei VW in Shanghai arbeitete. Der Hamburger meisterte die gewaltige Tour mit seinem VW Santana. "Der VW hielt durch. Wie alle anderen Autos auch. Es gab nur ein paar Kratzer", so Urban.
Die stolzen Rallye-Fahrer wurden auf Krautsand - direkt an der Elbe gab es Grill-Spezialitäten und Getränke - zünftig mit Shantys des Krautsander Männerchors "Wohlfahrt" und Musik vom Drochterser Spielmannszug empfangen.
Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch begrüßte die Gäste, betonte, dass die Gemeinde eine besondere Beziehung zu China habe. "Unsere Elbmarschen-Schule unterhält eine Partnerschaft zu einer chinesischen Schule." Die Gäste zeigten sich vom Empfang und von der Insel beeindruckt. Chef-Organisator Liu: "Diese Reise werden wir nie vergessen. Besonders diese schöne Insel nicht."