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Ausgerückt zu über 40 Einsätzen: Feuerwehr Tespe zog Bilanz für 2013

Auf der Versammlung: Gruppenbild mit Geehrten und Beförderten (Foto: Feuerwehr)
ce. Tespe. Alle Hände voll zu tun hatte im vergangenen Jahr die Freiwillige Feuerwehr Tespe, denn sie musste zu 41 Einsätzen ausrücken. Das gab Ortsbrandmeister Bernd Block auf der jüngsten Jahreshauptversammlung der Retter bekannt. Bei den Einsätzen - zwölf Brände und 29 technische Hilfeleistungen - wurden 1.350 Stunden abgeleistet. Hinzu kamen noch 1.500 Stunden für die Ausbildung und Weiterbildung.
Beim Elbe-Hochwasser waren von der Tesper Wehr 34 Kameraden im Einsatz und postierten Paletten mit Sandsäcken entlang des Deiches. „Das Qualmwasser kam ungewöhnlich schnell auf. Über Nacht trat es an etwa 40 Stellen in der Gemeinde Tespe auf“, so Block. Hier sei es wichtig gewesen, schnell zu handeln.
Dann kam im Herbst die Brandserie mit drei abgebrannten Häusern, zum Teil unter Denkmalschutz stehend, und zahlreichen in Flammen geratenen Strohballen innerhalb von zehn Tagen. "Dies ging an die Substanz. Ehrenamt hört dann auf, wenn es an die Substanz geht", sagte Bernd Block zu den Kameraden.
Auf der Versammlung wurden Herbert Rieckmann für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr und Stephan Reu für 25 Jahre Treue geehrt. Befördert wurden Jan Elvers zum Oberlöschmeister, Harry Beyer zum Löschmeister, Ramon Behr und Peter Glaster zum 1. Hauptfeuerwehrmann, René Krumstroh zum Hauptfeuerwehrmann und Luisa Marie Hupertz zur Feuerwehrfrau.
In diesem Jahr feiern die Tesper Brandschützer ihr 160-jähriges Bestehen. Sie ist die älteste Wehr im Landkreis Harburg und eine der zehn ältesten in Niedersachsen.
Zur Freiwilligen Feuerwehr Tespe gehören derzeit 37 Aktive, 17 Alterskameraden, elf Jugendliche und 44 Mitglieder im Spielmannszug