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Gewürze für die „Löwen“

Anne und Stefan Lemcke in der „Höhle der Löwen“ auf Vox. Gelingt es dem Paar, die Investoren für „Ankerkraut“ zu begeistern? (Foto: VOX / Bernd-Michael Maurer)
 
Die „Löwen“ Judith Williams (v. li.), Ralf Dümmel und Frank Thelen testen die „Ankerkraut“-Gewürze (Foto: VOX / Bernd-Michael Maurer)

Jesteburger Jung-Unternehmer Anne und Stefan Lemcke sind Dienstag bei Vox zu sehen.

mum. Jesteburg. Viele Jesteburger werden den Dienstag ab 20.15 Uhr vor dem Fernseher verbringen und Anne (37) und Stefan (39) Lemcke ganz fest die Daumen drücken. Die beiden Unternehmer („Ankerkraut“) wagen sich in die „Höhle der Löwen“. Dabei handelt es sich um eine Gründer-Show bei Vox. Ab dem 23. August zeigt der Sender neue Folgen der beliebten Sendung. Das Konzept ist einfach: Junge Start-up-Unternehmer haben die Möglichkeit, ihre Produkte den Investoren Judith Williams, Jochen Schweizer, Frank Thelen, Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer vorzustellen. Das Quintett ist auf der Suche nach Existenzgründern, deren Firmen sie mit Erfahrung und Kapital zum ganz großen Erfolg führen können. Doch welcher Nachwuchs-Unternehmer kann die Investoren wirklich von sich und seiner Geschäftsidee überzeugen? Vielleicht die Lemckes aus der Nordheide?
„Uns wurde vertraglich verboten, Inhalte der Sendung zu verraten“, sagt Anne Lemcke. Kein Wunder, denn immerhin würde die Sendung deutlich an Spannung verlieren, wenn bereits vorab bekannt würde, ob die Unternehmer einen der Investoren für sich gewinnen können.
Bereits seit 2013 geht es mit dem Unternehmen „Ankerkraut“ steil bergauf. Das Ehepaar hat sich auf Gewürzmischungen allerbester Qualität spezialisiert. Klassiker wie Oregano, Paprika und Curry, aber auch spezielle Salze aus Australien oder Hawaii und einzigartige Pfefferkombinationen finden über „Ankerkraut“ den Weg aus den Kontoren des Hamburger Hafens in die Töpfe derer, für die Kochen Leidenschaft ist.
„Alle unsere Produkte, die in den Handel und von dort in die Küchen kommen, sind ohne den Einsatz von Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern entstanden“, sagt Stefan Lemcke. „Die Kräuter wurden per Hand mit viel Liebe und Sachverstand gereinigt, geschält, gemahlen und sortiert.“
Der 39-Jährige lebte als Kind viele Jahre in Tansania, wo er schon früh lernte, wie man selbst Gewürze mischt. „In Deutschland ärgerte ich mich über die schlechte Qualität oder die hohen Preise von Gewürzmischungen.“ Gemeinsam mit seiner Frau Anne gründete er schließlich „Ankerkraut“. Inzwischen bietet er mehr als 100 verschiedene Gewürzmischungen in etwa 200 Geschäften an.
Um das Unternehmen zu erweitern und neue Maschinen kaufen zu können, erhofft er sich 300.000 Euro von den „Löwen“. Im Gegenzug sind die Lemckes bereit, zehn Prozent Firmenanteile zu überschreiben. „Wenn die Löwen uns helfen, könnte das ein Raketenstart für uns sein“, sagt der Jesteburger. Und - „Ankerkraut“ kommt bislang bei den Investoren sehr gut an. „Sie verkörpern für mich wahren Gründergeist und strahlen Energie aus“, lobt Jochen Schweizer das Ehepaar. Doch es gibt auch Zweifel: „Ich sehe das Problem, dass es bereits andere große Player auf diesem Markt gibt“, so Carsten Maschmeyer. Werden Stefan und Anne Lemcke die „Höhle der Löwen“ mit dem gewünschten Investment verlassen?
• Mehr Informationen im Internet unter www.ankerkraut.de