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Brand im Reetdachhaus: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Die Feuerwehr war schnell vor Ort
jd. Mittelnkirchen. Brand in einem Reetdachhaus: Bei einer solchen Meldung schrillen bei den Einsatzkräften im wahrsten Sinne des Wortes alle Alarmglocken. So rückten zu einem Feuer im Dachstuhl eines reetgedeckten Bauernhauses in Mittelnkirchen am späten Freitagnachmittag sämtliche Ortswehren in der Samtgemeinde Lühe sowie die Jorker Wehr aus. Zudem wurde die Drehleiter aus Stade angefordert.
Rund 100 Feuerwehrleute waren vor Ort. Die Retter wollten vorbereitet sein, falls das schlimmste Szenario eintritt und das Reet auf dem Dach des derzeit unbewohnten, rund 350 Jahren alten Gebäudes Feuer fängt. Die Retter benässten mit den Strahlrohren auch die Reetdächer der benachbarten Häuser, damit diese nicht womöglich durch Funkenflug Schaden nehmen.
Doch den Rettern gelang es, unter Einsatz von schwerem Atemschutz zum Brandherd vorzudringen und die Flammen schnell zu ersticken. Das Feuer war im hinteren Teil des direkt am Lühedeich gelegenen Hauses entstanden. Dieser Bereich wird zeitweise als Lagerraum genutzt. In der vorderen Haushälfte wohnen während der Erntezeit Erntehelfer. 
Wieso das Feuer in dem leerstehenden Haus ausgebrochen ist, konnte noch nicht geklärt werden. Brandermittler werden sich auf Spurensuche begeben. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf rund 50.000 Euro.