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"Eine Säule kulturellen Lebens": Rund ums Haus des Gastes in Salzhausen gab es gute Gründe zum Feiern

Stolz auf Salzhausens "Kleinod" (v. li.): die Festredner Hans Dieter Müller, Hans Dieck, Hans-Joachim Abegg und Dr. Joachim Lewerenz
ce. Salzhausen. "Dieses Haus ist ein echtes Kleinod und eine Säule des kulturellen Lebens in Salzhausen!" Das betonte Salzhausens Bürgermeister Hans-Joachim Abegg am Samstag beim Gartenfest des Hauses des Gastes an der Schützenstraße in Salzhausen. Gefeiert wurde die Neugestaltung der Grünanlagen und das 100-jähriges Jubiläum des Wiederaufbaus von "Brenners Hoff" - so der ursprüngliche Name des Anwesens - nach einem Brand. Eingeladen hatten die kommunale Dr. Gerhard-Denckmann-Stiftung, der Förderverein und die Gemeinde.
Hans-Joachim Abegg bedankte sich beim Förderverein, bei Ortsplaner Frank Patt, den politischen Gremien und allen anderen Aktiven, die mit viel Tatkraft und auch finanzieller Unterstützung das Haus des Gastes und dessen Gelände inklusive neuer Teichanlage, Boule-Bahn und vielfältiger Pflanzenwelt zum "kulturellen Zentrum mit zahlreichen Möglichkeiten" und beliebten Treffpunkt für Einheimische und Touristen gemacht hätten.
"Unser Ziel war und ist es, möglichst vielen Menschen aller Altersgruppen mit attraktiven Veranstaltungen in dieses Haus zu 'locken' sowie Flora und Fauna vor Ort zu fördern und attraktive Veranstaltungen anzubieten", erklärten Fördervereins-Vorsitzender Dr. Joachim Lewerenz und Mitglied Hans Dieck. "Die starke Resonanz bei diesem Fest zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind."
Samtgemeinde-Archivar Hans Dieter Müller warf in Wort und Bild einen anschaulichen Blick zurück in die Geschichte von "Brenners Hoff". Dieser wurde - ebenso wie rund 30 weitere Salzhäuser Gebäude - 1915 bei einem Großfeuer nahezu komplett zerstört. Dessen damalige Besitzer, Agnes Völker und ihr Ehemann Heinrich Friedrich August Denckmann bauten das Haus auf den alten Fundamenten wieder auf. Später lebte hier ihr Sohn, der Philosoph und Bildhauer Dr. Gerhard Denckmann bis zu seinem Tod im Jahr 1985. Denckmann vermachte Haus und Grund der Gemeinde mit der Auflage, damit die regionale Kultur zu fördern. Umgesetzt wird dieser letzte Wille seitdem von der kommunalen Denckmann-Stiftung.
Beim Gartenfest fand die "Geschichtsstunde" ebenso großen Anklang wie die Musik des Bläserensembles "Windstärke 11" und des Jugendorchesters "Yamba" des Salzhäuser MTV-Blasorchesters, Sketche des Senioren-Klubs und ein "Sing a Song" an Feuerkörben mit dem Verein "Salzhäuser Jugendzeltlager" zum Ausklang.