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Ende des Insolvenzverfahrens für das Krankenhaus Salzhausen besiegelt: Genossenschaft stimmt Insolvenzplan zu

Wichtiger Gesundheitsstandort für die Region: Das Krankenhaus an der Bahnhofstraße in Salzhausen soll in ein ambulantes Gesundheitszentrum umgewandelt werden
ce. Salzhausen. Spätestens Ende Juli wird das Insolvenzverfahren für das Krankenhaus Salzhausen beendet sein und der Landkreis Harburg die Regie für die Einrichtung übernehmen. Die letzte entscheidende Weiche dafür stellten die Mitglieder des genossenschaftlichen Krankenpflegevereins - bislang Träger der Klinik -, als sie am Mittwoch auf einer Generalversammlung im Schützenhaus einstimmig dem Insolvenzplan von Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Jan Ockelmann aus Hamburg zustimmten.
Der Insolvenzplan sieht vor, dass die Gläubiger jeweils 15 Prozent ihrer Forderungen erstattet bekommen. Die Genossenschaft wird in die "Gesundheitszentrum Salzhausen gemeinnützige GmbH" umgewandelt. Die rund 1.200 Genossen bekommen ihre insgesamt rund 9.500 erworbenen Anteile à 75 Euro nicht erstattet, da ihre Forderungen nachrangig sind gegenüber Ansprüchen von anderen Gläubigern. Gleichzeitig wird das Kapital der "Gesundheitszentrum Salzhausen gemeinnützige GmbH" um 100.000 Euro erhöht durch deren alleinigen Gesellschafter, die kreiseigene gemeinnützige Krankenhaus Buchholz und Winsen GmbH.
Spätestens bis zum Jahr 2017 soll das Krankenhaus Salzhausen in ein ambulantes Gesundheitszentrum umgewandelt und dadurch der Gesundheitsstandort langfristig gesichert werden.
- Ein ausführlicher Bericht über die Generalversammlung folgt hier in Kürze und am Samstag in der WOCHENBLATT-Printausgabe.