Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Personelle Konsequenzen bei der Feuerwehr Stelle wegen Vogel-Klau?

Klaus Rabeler (Foto: archiv)
thl. Stelle. Aufruhr in der Feuerwehr Stelle. "Ortsbrandmeister Klaus Rabeler will mit fadenscheinigen Begründungen den Jugendwart der Wehr absägen. Als daraufhin seine Vertreter und auch die Jugendlichen unisono erklärten, sie würden mit sofortiger Wirkung aufhören, sagte Rabeler nur: Dann ist es eben so", schreibt ein Wehrmitglied dem WOCHENBLATT. "Ein unmögliches Verhalten in Zeiten, wo die Feuerwehr ständig um Nachwuchs wirbt."
Stolze 14 Jahre war Jugendwart Florian E. im Amt. Dann habe er erklärt, er wolle aus beruflichen und familiären Gründen in die zweite Reihe zurücktreten und nur noch Betreuer sein, heißt es in dem Schreiben. Dieses wurde jedoch seitens Rabeler abgelehnt, er habe E. aufgefordert, die Jugendwehr komplett zu verlassen.
Die Feuerwehr Stelle kommt nicht zur Ruhe. Erst kürzlich war die Wehr in den Schlagzeilen, weil auf ihrem Ball im Schützenhaus von Fliegenberger Rettern der Holzvogel der Schützen geklaut wurde. Jetzt kommt das nächste Ding, das aber offenbar mit dem Vogel-Klau zu tun hat.
Jugendwart Florian E. war zwar zu keiner Stellungnahme bereit. Dafür war Ortsbrandmeister Klaus Rabeler aber um so redseliger. "Es gab eine kleine Gruppe bei uns in der Wehr, die ein paar Probleme machte. Da musste ich mal auf den Tisch hauen", so der Feuerwehr-Chef. Unter anderem sei es dabei auch um die "Vogel-Entführung" gegangen. "Daraufhin hatte Florian mir erklärt, er werde ganz aufhören. Deswegen waren wir gezwungen, einen geeigneten Nachfolger zu suchen", so Rabeler weiter. Diese Suche gestaltete sich allerdings als schwierig, weil niemand mit E. habe zusammenarbeiten wollen. Denn plötzlich wurde bekannt, dass E. einen Rückzieher gemacht habe und doch in der Jugendwehr bleiben wolle.
Rabeler gibt zu, dass er gesagt habe "Dann ist eben so", als alle mit Rücktritt drohten: "Wir wollten uns nicht erpressen lassen." Mittlerweile sei aber wieder Frieden in die Wehr eingekehrt. Rabeler: "Alle Probleme sind gelöst, wir haben alles wieder im Griff. Ein neuer Jugendwart ist gefunden. Es geht alles weiter."