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Gemeinde Stelle weiter schuldenfrei

Stelles Kämmerin Dagmar Ninnemann hat einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt
thl. Stelle. Durchweg glückliche Gesichter dürfte es geben, wenn am Mittwoch, 11. Dezember, der Steller Gemeinderat den Haushalt 2014 verabschiedet. Das Zahlenwerk, das Kämmerin Dagmar Ninnemann vorlegt, ist ausgeglichen und weist im Ergebnishaushalt einen Überschuss von 104.100 Euro. Das sind sogar rund 15.000 Euro als noch bei der ersten Lesung im November. Und: Für Investitionen müssen keine Kredite aufgenommen werden. Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von etwa 14 Euro ist die Gemeinde praktisch schuldenfrei.
Mit rund 9,9 Millionen Euro schlagen die Steuereinnahmen zu Buche. Hinzu kommt, dass die Schlüsselzuweisungen des Landes kräftig angestiegen sind. Dadurch sind die Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen von zunächst 1,3 auf 1,44 Millionen Euro angestiegen. Dadurch können u.a. die erhöhten Betriebskosten der Kindergärten in Höhe von 186.000 Euro aufgefangen werden. Insgesamt zahlt die Gemeinde dafür im kommenden Jahr 1,485 Millionen Euro.
Dickster Brocken im Finanzhaushalt ist die Sanierung der Steller Schulsporthalle mit 800.000 Euro. Rund 150.000 Euro werden für den Umbau der Grundschule Stelle veranschlagt, in der im kommenden Jahr der Hort mit einziehen soll, weitere 50.000 Euro sind für die Umsetzung des Freibad-Konzeptes reserviert.
Der Finanzhaushalt weist zwar Anfang 2014 einen Fehlbetrag von rund 2,1 Millionen Euro aus, dieser kann aber durch den Bestand an Zahlungsmitteln gedeckt werden. Ende 2014 soll der Fehlbetrag dann "nur" noch 1,135 Millionen Euro betragen.