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Anke Klindworth wird neue Pastorin in Heidenau

Anke Klindworth nimmt am 1. Juni ihre Arbeit als Pastorin in Heidenau auf
bim. Heidenau. Die Kirchengemeinde Heidenau bekommt eine neue Pastorin: Anke Klindworth (52) tritt am 1. Juni ihre Pfarrstelle in Heidenau an. Sie folgt damit auf Christoph Schuster, der fast sechs Jahre lang Pastor in der Maria-Magdalena-Gemeinde war. Er hatte die Kirchengemeinde bereits Ende Februar verlassen und auf einen Verabschiedungsgottesdienst verzichtet. Im jüngsten Gemeindebrief wird ihm für seine Verdienste gedankt, da er u.a. die Christvesper auf dem Hof Gröngröft, die Gründung des Posaunenchores und des Fördervereins auf den Weg gebracht hatte. Vielen wird aber auch noch in Erinnerung sein, dass Christoph Schuster und der damalige Kirchenvorstand dem vom TSV Heidenau getragenen Spielkreis im April 2011 angekündigt hatten, die Raumnutzung im Gemeindehaus Ende Juli zu kündigen. Nach einer sehr emotionalen Debatte mit 100 wütenden Eltern lenkte der Kirchenvorstand aber doch ein.
Nun wird Anke Klindworth ihr Pastorenstelle antreten. Die sympathische Frau ist verheiratet, hat drei Kinder und einen Hund.
„Meine Kindheit und Jugend habe ich in Mönchengladbach verbracht. Irgendwann wuchs in mir der Wunsch, Pastorin zu werden. Deswegen bin ich mit 20 Jahren von der römisch-katholischen in die evangelische Kirche gewechselt und habe dann in Bonn und Göttingen evangelische Theologie studiert“, berichtet sie. Ihr Vikariat absolvierte sie in Soltau.
Seit Mai 1997 arbeitet Anke Klindworth als Pastorin, die den vergangenen 19 Jahren in Woltorf und Schmedenstedt bei Peine, zwischen Hannover und Braunschweig. Dort teilte sie sich die Stelle mit ihrem Mann Volker Klindworth, der seit Jahresbeginn Pastor in Hollenstedt ist.
„Neben meiner Arbeit als Pastorin habe ich Religionsunterricht in einer Förderschule, Schwerpunkt geistige Entwicklung, erteilt und u.a. die Kinder dort auf ihre Konfirmation vorbereitet. Außerdem habe ich einige Jahre das evangelische Trauerhaus in Peine geleitet. Das Trauerhaus Peine unterstützt Menschen bei ihrer Trauerarbeit und hilft ihnen, mit der Trauer zu leben“, berichtet Anke Klindworth.
„Vor ein paar Wochen hat mich Superintendent Dirk Jäger gefragt, ob ich mir vorstellen könne, die freie Pfarrstelle in Heidenau zu übernehmen. Nach den ersten Gesprächen mit dem Kirchenvorstand war sehr schnell klar, dass ich mir das sehr gut vorstellen könnte. Und nun wird es tatsächlich Wirklichkeit-“
In ihrer Freizeit kocht Anke Klindworth gerne, sie wandert und fährt viel Rad. Sie freut sich schon darauf, die Kirchengemeinde Heidenau kennenzulernen und auf eine gute Nachbarschaft.
• Der Einführungsgottesdienst findet am Sonntag, 19. Juni, um 15 Uhr statt. Anschließend wird zum Empfang eingeladen.