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Behinderte Billard-Spieler beeindruckten mit ihren Leistungen bei den "Baltic Billard Open"

Sportler, Förderer und Ehrengäste (v. li.): Torsten Meinken, Franz Frauenhoffer, Peter Hidien, Ingrid Körner, Carsten Pape und Kevin Balke (Foto: Sportfoto Gettschat Hamburg)
(bim). "Ich habe viele glückliche Menschen gesehen, und die neutralen Beobachter waren alle stark beeindruckt", freut sich Torsten Meinken über den Erfolg der kürzlich von ihm organisierten ersten norddeutschen Meisterschaften für körperbehinderte Billardspieler, die "Baltic Billard Open" in Hamburg-Wandsbek. Der 47-jährige Vollblut-Billardspieler aus Dohren (Samtgemeinde Tostedt, Landkreis Harburg) erlebte viele schöne Momente, zum Beispiel als sein Vereinskollege Kai Voss sich über seinen ersten Sieg riesig freute.
Unter dem Motto "Break the limits" schwangen 38 Menschen mit unterschiedlichen Handycaps und Behinderungen aus ganz Deutschland an den Tischen im Q-Pub-Billardcafé die Queues und kämpften um Ehre und Pokale.
Ein Zuschauer bringt das Erlebte auf den Punkt: "Wir (ich) jammern jeden Tag über so viele Kleinigkeiten und Nichtigkeiten des täglichen Lebens. Diese 38 Spieler, welche ich heute erleben durfte, meistern ihr Leben und haben Spaß dabei. Ich habe so eine gute, lustige, faire und lockere Atmosphäre erlebt, die ich bei manch anderem Turnier leider auch schon mal vermissen durfte. Ich ziehe mit dem größtem Respekt meinen Hut vor allen Teilnehmern", schreibt Ralf Winkler auf der Homepage der "Baltic Billard Open".
Wie berichtet, hatte Torsten Meinken für das Turnier den Norddeutschen Billardverband als Veranstalter, die Hamburger Senatsdirektorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner, als Schirmherrin und den Musiker Carsten Pape, Ex-Frontmann der Gruppe "Clowns und Helden", als Stargast gewonnen.
Sowohl Ingrid Köhler als auch die übrigen Gastredner waren begeistert von den Leistungen, den ehrgeizigen Billardspielern und der Atmosphäre und betonten die Notwendigkeit, Handicap-Billard voran zu treiben.
Über Sportdeutschland TV und soziale Netzwerke hätten fast 9.000 Menschen das Turnier verfolgt, berichtet Torsten Meinken, der sich allerdings ein paar mehr Zuschauer vor Ort gewünscht hätte. Dennoch: "Ich bin ich sehr glücklich mit dem Verlauf des Wochenendes. Ich habe das Turnier gerne organisiert und auch nicht das letzte Mal", verspricht er.
Impressionen des Turniers sind zu sehen unter www.balticbillardopen.de.
Im Januar geht es für Torsten Meinken und weitere erfolgreiche Billardspieler mit Handicap nach Stuttgart zum Finale der German Tour (www.germantour.net).